Der Tag

Der TagRKI geht von mehr als 5000 Toten durch Juni-Hitzewelle aus

09.07.2026, 09:42 Uhr

Noch nie wurden in einem Juni in Deutschland so hohe Temperaturen gemessen. Am 27. Juni war es laut Deutschem Wetterdienst an der Wetterstation Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt nach vorläufigen Daten 41,8 Grad heiß. Die Hitzewelle in dieser Zeit, in der vielerorts mehr als 40 Grad erreicht wurde, hatte für viele Menschen tödliche Folgen. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) gab es infolge der Hitzephase im Juni rund 5100 Hitzetote in Deutschland. Das geht aus dem aktuellen RKI-Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität hervor.

Die Zahl der Hitzetoten übertrifft demnach damit schon zur Jahresmitte die Werte ganzer Vorjahre deutlich: 2023 bis 2025 waren es im Schnitt 2900 hitzebedingte Todesfälle pro Jahr. Die Zahl der Hitzetoten stieg nach RKI-Schätzung in der Woche mit den besonders heißen Tagen vom 22. bis 28. Juni um 4310 an.  Für die Zeit von April bis 21. Juni hatte das RKI 810 hitzebedingte Todesfälle geschätzt. Nach Auskunft einer RKI-Sprecherin gingen jedoch so gut wie alle dieser 810 Hitzetodesfälle auf die Woche vom 15. bis 21. Juni zurück. 

Quelle: ntv.de