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Der TagRechte Proteste - Rostock stoppt Asylunterkunft

02.08.2016, 18:36 Uhr

Die Rostocker Politik stand vor einer schwierigen Frage: Bauen wir ein Flüchtlingsheim, obwohl es Drohungen aus der rechten Szene gibt? Die Stadt hat nun entschieden, eine geplante Asylunterkunft nicht im Stadtteil Groß Klein zu bauen.

  • Grund sei die angespannte Sicherheitslage in der Plattenbau-Siedlung, begründete Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke) die Entscheidung.

  • In den vergangenen Wochen hatte es wiederholt Proteste gegen Flüchtlinge und Zwischenfälle gegeben. Der Entscheidung liege eine Gefahrenbewertung der Rostocker Polizei zugrunde, die von der Einrichtung von Asylunterkünften in dem Stadtteil abgeraten habe, hieß es.

  • Das Rostocker Bürgerschaftsmitglied Torsten Sohn (Grüne) wertete die Entscheidung als fatales Signal. Pöbeleien und rassistische Gewalttaten gegen Geflüchtete hätten somit Erfolg.

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Quelle: ntv.de