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Der TagRituale und Unglaube erschweren Ebola-Bekämpfung im Kongo

29.05.2026, 06:35 Uhr
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Eine Freiwillige des Roten Kreuzes geht während einer öffentlichen Sensibilisierungskampagne inmitten des Ebola-Ausbruchs in Bunia von Haus zu Haus. (Foto: Moses Sawasawa/AP/dpa)

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo erschweren Angst, Misstrauen und traditionelle Rituale die Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs. Hilfsorganisationen berichten, viele Menschen glaubten nicht an die Krankheit oder hielten sie für erfunden. Nach Schätzungen glaubt etwa ein Drittel der Menschen in der betroffenen Region Ituri, Ebola sei ein Mythos.

Zudem stoßen Quarantäne, Isolation und Sicherheitsvorgaben bei Beerdigungen auf Widerstand. Angehörige lehnen es oft ab, Kranke allein zu lassen oder auf traditionelle Abschiedsrituale zu verzichten. Helfer leisten deshalb intensive Aufklärungsarbeit von Tür zu Tür.

Quelle: ntv.de