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Der TagRöttgen bezweifelt einheitliche EU-Reaktion zu Moria

11.09.2020, 09:44 Uhr

Die Brandkatastrophe von Moria erhöht abermals den Druck auf die EU-Staaten, humanitäre Lösungen in der Migrationsfrage zu erarbeiten. Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen bezweifelt, dass es eine gesamteuropäische Reaktion geben wird.

  • Die Blockadehaltung einzelner EU-Mitglieder in der Frage sei "zementiert", sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags im ZDF.

  • Demnach müsse nun eine Gruppe von Staaten vorangehen und praktische Lösungen erzielen.

  • Zustände wie im Lager Moria seien laut Röttgen "eine europäische Wunde", die es zu beseitigen gelte.

  • Gestern hatte Röttgen, der sich um den CDU-Vorsitz bewirbt, gemeinsam mit 15 weiteren Abgeordneten der Unions-Bundestagsfraktion einen Brief an Innenminister Horst Seehofer gerichtet und gefordert, 5000 anerkannte Flüchtlinge vom griechischen Festland aufzunehmen.

Quelle: ntv.de