Der TagRund 200 Ermittlungsverfahren gegen Pegida-Anhänger
Bis zum Herbst vergangenen Jahres hat die sächsische Justiz insgesamt rund 200 Ermittlungsverfahren gegen Anhänger und Redner der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung eingeleitet. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf Anfragen des Linken-Landtagsabgeordneten André Schollbach hervor.
Darunter sind jeweils 25 Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Weiterhin wurden 18 Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und elf Verfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet.
Weitere Verfahren gab es unter anderem wegen Verdachts auf Raub, Landfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Bedrohung, Sachbeschädigung, Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.
Wie viele Verfahren in Gerichtsverfahren mündeten, geht aus der Aufstellung nicht hervor.