Der TagRussland zu Syrien-Versorgung: Ein Grenzübergang reicht
Russland hält einen einzigen Grenzübergang im Bürgerkriegsland Syrien für die Versorgung der notleidenden Bevölkerung mit Hilfsgütern für ausreichend. Es gebe keinen Anlass zur Sorge, sagte Vize-Außenminister Sergej Werschinin der Agentur Interfax zufolge. "Wir stehen nun vor der Aufgabe, die Situation und das Leben aller Syrer zu verbessern." Humanitäre Hilfe sollte nur in Abstimmung mit der "legitimen Regierung des Landes" erfolgen.
Der UN-Sicherheitsrat hatte sich am Wochenende nach langem Ringen doch noch auf eine eingeschränkte Fortsetzung der humanitären Syrienhilfe geeinigt. Demnach gibt es für Hilfslieferungen in das Bürgerkriegsland nur noch einen Grenzübergang aus der Türkei, zuletzt waren es zwei. Das entspricht in einem Kernpunkt den Forderungen Russlands. Moskau hatte zuvor mehrere deutsche Vorschläge mit zwei Grenzübergängen zusammen mit China durch Vetos verhindert.