Der TagSchiffbrüchige schwimmen dreieinhalb Stunden an Land

Starke Leistung: Zwei verunglückte Wassersportler sind am Sonntag auf dem Stettiner Haff vor der Küste von Mecklenburg-Vorpommern etwa dreieinhalb Stunden an Land geschwommen. Die vollkommen erschöpften Männer seien bei Grambin von Passanten aufgelesen und nach Hause gebracht worden, berichtet die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Medizinische Hilfe benötigen sie nicht.
Sie waren demnach beide zugleich von ihrem Boot gefallen. Einer der Männer war an Bord ihres kleinen Motorbootes ausgerutscht, wodurch beide "durch unglückliche Umstände" in das Wasser stürzten. Das nun herrenlose Boot fuhr weiter, sodass sich die Schiffbrüchigen schwimmend selbst ans Ufer retten mussten.
Das Boot der Männer wurde mehr als 20 Kilometer vom geschätzten Unfallort entfernt in einer Fischreuse gefunden, in der es sich mit laufendem Motor verfangen hatte.
Den Seenotrettern zufolge beträgt die Wassertemperatur im Stettiner Haff zum Glück für die beiden Männer derzeit etwa 20 Grad Celsius. Bei niedrigeren Temperaturen besteht bereits nach kurzer Zeit große Unterkühlungsgefahr.