Der TagSchrumpfende Bevölkerung: erstmals seit 2007 weniger Erwerbstätige

Die Zahl der Erwerbstätigen ist 2020 zum ersten Mal seit 14 Jahren gesunken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts waren im Jahresdurchschnitt rund 44,8 Millionen Menschen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Das sind 1,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Laut Bundesamt wäre der seit 2007 andauernde Beschäftigungszuwachs "vermutlich auch ohne die Corona-Krise bald zum Ende gekommen, da das Erwerbspersonenpotenzial aufgrund des demografischen Wandels schwindet". Durch die Alterung der Bevölkerung stehen also immer weniger Menschen für den Arbeitsmarkt zur Verfügung. Diese Entwicklung werde immer weniger durch eine höhere Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung sowie durch Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte kompensiert, erläuterten die Statistiker.