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Der TagSenioren-Union: Früher arbeiten statt später in Rente

15.06.2026, 09:55 Uhr

In der Debatte über die Rentenreform und ein höheres Renteneintrittsalter fordert der Vorsitzende der Senioren-Union, Hubert Hüppe, einen früheren Einstieg ins Arbeitsleben. Hüppe sagte der "Rheinischen Post": "Es wird nicht durch weniger, sondern nur durch mehr Arbeit gehen. Das ist richtig. Das heißt für mich aber nicht unbedingt am Ende des Erwerbslebens, sondern am Anfang." Schul- und Studienzeiten müssten kürzer und schlanker werden, damit junge Menschen früher arbeiteten und eher zu Einzahlern in die Sozialsysteme würden. "Es muss nicht wie in meiner Jugend mit 14 Jahren sein, aber es sollte auch nicht erst mit 30 losgehen."

Bundeskanzler Friedrich Merz sieht Hüppe unterdessen als verlässlichen Partner für die Älteren im Land. Auf die Frage, ob er sich vom 70-jährigen Oldie Merz gut vertreten fühle, sagte er: "Der Kanzler gehört zu unserer Altersgruppe. Und was heißt schon Oldie? Aber klar: Er ist unser Mann." Senioren seien das Rückgrat der Demokratie, "wenn man sieht, wer noch die demokratische Mitte wählt", sagte Hüppe weiter. Mit Blick auf die anstehende Rentenreform betonte der 69-Jährige, es gehe "um die Koalition, nicht um den Kanzler allein".

Quelle: ntv.de