Der TagSicherheitsbedenken? Trump meidet bei Abflug vom Nato-Gipfel Air Force One aus Katar
Es ist wohl das teuerste Geschenk, das jemals einem Staatschef von einem anderen Land gemacht wurde. Aber ist es auch sicher? US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Abflug vom Nato-Gipfel in der Türkei überraschend auf den neuen Luxusflieger aus Katar verzichtet, mit dem er angereist war. Stattdessen hob Trump mit einer Ausweichmaschine seiner alten Air-Force-One-Flotte aus Ankara ab. Diese landete später für einen Zwischenstopp in Großbritannien. Dort stieg Trump in die Katar-Maschine um. Begleitet wurde dies von Spekulationen, der katarische Flieger habe Sicherheitsmängel und könne zum Ziel eines iranischen Angriffs werden.
Die "New York Times" berichtete am Mittwochabend, dass das unübliche Prozedere auf Wunsch des US-Geheimdienstes "als Sicherheitsvorkehrung" erfolgt sei. Der neuen Maschine fehlten bestimmte Fähigkeiten des alten Flugzeugs. Der Austausch sei jedoch nicht aufgrund einer konkreten Bedrohung vorgenommen worden, berichtete die Zeitung. Trump selbst hatte am Rande des Nato-Gipfels in Ankara gesagt, der Iran trachte ihm nach dem Leben. "Ich bin Nummer eins auf der Todesliste", sagte er zu Journalisten, die ihn fragten, ob er wegen der Drohungen auf den neuen Präsidentenflieger verzichte. Über das Flugzeug-Geschenk Katars im Wert von 400 Millionen Dollar wird in den Vereinigten Staaten diskutiert, seit es im Mai 2025 bekannt wurde. Von Anfang an hatte es Sicherheitsbedenken gegeben, weil Katar in der Vergangenheit islamistische Gruppen wie die Hamas unterstützte, die Opposition warf Trump zudem Bestechlichkeit vor.