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Der TagStade: Mutmaßliche Fahrerin schickte kurz vor der Tat Briefe an Medien

01.07.2026, 12:06 Uhr

"Chronologie eines Albtraums" - so soll die mutmaßliche Fahrerin des Fluchtwagens einen Brief betitelt haben, den sie wenige Tage vor der Tat in Stade an verschiedene Medien verschickt hatte. Auch RTL liegt das 20-seitige Dokument vor. Die Frau soll die Patentante des drei Monate alten Mädchens sein, um das ein erbitterter Sorgerechtsstreit zwischen den Eltern, Jugendamt und Behörden entbrannt sein soll. Drohungen enthält das Dokument nicht, aber darin beschreibt die Frau lediglich die Sicht der Familie und erhebt schwere Vorwürfe gegen Ärzte und Behörden. Auslöser ist nach ihrer Schilderung ein Krankenhausaufenthalt in der Medizinischen Hochschule Hannover im April. Das Baby soll damals wegen Hirnblutungen behandelt worden sein. Ärzte vermuten laut Schreiben ein Schütteltrauma. Die Familie weist diesen Verdacht zurück und führt die Verletzung stattdessen auf einen unbeabsichtigten Zusammenstoß zwischen Vater und Kind einige Tage zuvor zurück. Behörden und Medizinische Hochschule äußern sich zu den Details des Falls bislang nicht und verweisen unter anderem auf Datenschutz sowie laufende Verfahren.

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Sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfeeinrichtung in Stade wurden erschossen. (Foto: picture alliance/dpa)

Quelle: ntv.de