Der TagStädte wollen Regeln für E-Scooter verschärfen
Touristen und Teenager - bei diesen beiden Gruppen scheinen E-Scooter besonders beliebt zu sein. Zumindest nach meinen persönlichen Erfahrungen in Berlin. Die leisen Flitzer können einen als Fußgänger oder Radfahrer schon mal unangenehm überraschen. Ein Jahr nach der Zulassung von Elektro-Tretrollern im Straßenverkehr fordern die Städte jetzt zusätzliche Regelungen für mehr Sicherheit.
"Für besonders stark besuchte Orte wie vor historischen Sehenswürdigkeiten und auf Plätzen mit vielen Menschen muss die Leistung der Roller auf Schrittgeschwindigkeit begrenzt werden", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, Helmut Dedy. Insbesondere Ältere, Menschen mit Behinderungen und Kinder müssten sich dort auch künftig angstfrei und geschützt bewegen können.
Außerdem brauche es ein Verkehrszeichen "Elektrokleinstfahrzeuge verboten", damit städtische Behörden in sensiblen Bereichen eine Benutzung klar ausschließen könnten. "Heute kann auf E-Roller etwa im Umfeld des Münchener Oktoberfests nur freiwillig verzichtet werden", sagte Dedy.
An diesem Montag ist es ein Jahr her, dass sogenannte E-Scooter für den Straßenverkehr zugelassen wurden.