Der TagSteilküste in französischem Badeort Biarritz bricht ab - Taucherin stirbt
Beim Abbruch einer Klippe im südwestfranzösischen Badeort Biarritz ist eine Taucherin ums Leben gekommen. Ein Taucher wurde am Donnerstagmorgen nach Behördenangaben noch vermisst. Etwa 2000 Kubikmeter Felsen unterhalb des Leuchtturms waren am Mittwochabend überraschend von der Steilküste abgebrochen und ins Meer gestürzt. Zu dem Zeitpunkt befanden sich laut Präfektur drei Taucher in der Nähe der Unglücksstelle.
Einer der Taucher überlebte unverletzt, erlitt aber einen Schock und wurde von Rettungskräften versorgt. Die Suche nach dem vermissten dritten Taucher wurde am Donnerstagmorgen fortgesetzt. Der nahegelegene Badestrand der Stadt war bei Temperaturen von mehr als 40 Grad zum Zeitpunkt des Unglücks von zahlreichen Menschen bevölkert. "Es war ohrenbetäubend", berichtete der 45 Jahre alte Vincent Pariset, der mit seiner Tochter zum Stand-up-Paddeln an den Strand gekommen war: "Wir hatten wirklich Angst, als wir gesehen haben, wie ein ganzer Abschnitt der Steilküste einstürzte." Als die Felsen ins Meer stürzten, habe es eine riesige Wasserfontäne gegeben.