Der Tag

Der TagStudie enthüllt: Trockenfleisch schadet massiv der Umwelt

09.08.2022, 06:33 Uhr

Wer beim Lebensmitteleinkauf der Umwelt etwas Gutes tun will, sollte Fleisch, Fisch und Käse meiden und lieber verstärkt zu Obst, Gemüse und Brot greifen. Das belegt eine britische Studie, in der die Umweltauswirkungen von mehr als 57.000 im Supermarkt erhältlichen Produkten eingeschätzt wurden. Wie die Autoren in den "Proceedings" der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften ("PNAS") zudem berichten, weisen viele nahrhafte Produkte eine geringe Umweltbelastung auf. Um die Umweltfolgen von Supermarkt-Produkten besser abschätzen zu können, hat ein Team unter Leitung von Forschern der Universität von Oxford einen Algorithmus entwickelt, mit dem es die Gesamtwirkungen von mehr als 57.000 im Einzelhandel erhältlichen Lebensmitteln und Getränken im Vereinigten Königreich und Irland abschätzte. Die Autoren quantifizierten dabei etwa die Auswirkungen der Lebensmittel auf Treibhausgasemissionen, Landnutzung und Wasserverbrauch. Daraus ermittelten die Forscher dann einen einzigen zusammengesetzten Umweltauswirkungswert, der von 0 (keine Auswirkungen) bis zu 100 (größte Auswirkungen) reicht.

  • Höchstwert erreichten Produkte aus getrocknetem Rindfleisch wie Biltong oder Beef Jerky, also derartige Dörrfleisch-Produkte

  • In der Regel hatten Produkte aus Fleisch, Fisch und Käse einen eher höheren Wert

  • viele Desserts und Backwaren lagen im mittleren Bereich

  • Produkte aus Obst, Gemüse, Zucker und Mehl wie Suppen, Salate, Brot und viele Frühstücksflocken befanden sich am unteren Ende der Skala

Quelle: ntv.de