Der TagStudie gibt Musk im Streit mit Trump recht
Es ist der Zankapfel zwischen Donald Trump und Elon Musk: die "One Big Beautiful Bill". Die Trump-Administration versucht derzeit, ein neues Steuer- und Ausgabengesetz durch die beiden Kongresskammern zu bringen - das vor allem Steuersenkungen beinhaltet. Musk fand das Maßnahmenpaket vor allem immer mehr "big" und weniger "beautiful": Er befürchtet massive Mehrausgaben und neue Verschuldung. Deshalb kann er mit dem Steuer- und Ausgabengesetz wenig anfangen, schließlich hat er fast ein halbes Jahr versucht, die Ausgaben der US-Regierung radikal zusammenzustreichen.
Eine Studie gibt Musk nun recht. Das Paket würde das Haushaltsdefizit der USA einer neuen Schätzung zufolge binnen eines Jahrzehnts um 2,8 Billionen US-Dollar erhöhen. Dabei seien positive Auswirkungen auf die Wirtschaftsleistung berücksichtigt, hieß es aus dem überparteilichen Haushaltsbüro des Kongresses (CBO). Es hatte vor zwei Wochen ohne diese Konjunktureffekte einen Anstieg der Staatsschulden von derzeit 36,2 Billionen um 2,4 Billionen Dollar prognostiziert. Die Zahl lag inklusive Zinskosten bei drei Billionen Dollar. Die neue Schätzung steht im Widerspruch zu der Darstellung von Trumps Republikanern, wonach das umfangreiche Paket die US-Wirtschaft stark genug antreiben würde, um einen Abbau der Staatsschulden durch höhere Einnahmen zu ermöglichen.
