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Der Tag Thunberg mahnt beim Klimagipfel: "Kein Gefühl der Dringlichkeit"

Nicht so emotional wie bei ihrer Rede bei den Vereinten Nationen in New York, aber genauso scharf hat Greta Thunberg beim Weltklimagipfel in Madrid die Regierungen für ihre Untätigkeit im Kampf gegen den Klimawandel kritisiert.

In einer auf wissenschaftliche Daten zu CO2-Emissionen und die Erderwärmung gestützten Rede legte die 16-jährige Aktivistin vor dem Plenum eindringlich die Fakten zu den Folgen dar, sollten die Ziele des Pariser Abkommens zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad verfehlt werden.

"Jeder Bruchteil eines Grades zählt", so Thunberg. "2050 Treibhausgas-Neutralität zu erreichen, bedeutet gar nichts, wenn die Emissionen inzwischen noch für ein paar Jahre weitergehen wie bisher. Denn unser verbleibendes Budget wird dann aufgebraucht sein", erklärte die junge Schwedin unter dem Applaus der Anwesenden. Sie monierte, dass die Verhandlungen in Madrid so schleppend vorankämen. "Es gibt überhaupt kein Gefühl der Dringlichkeit", warf sie den Politikern vor.

Quelle: ntv.de