Der TagTibet-Bezug? Mann setzt sich vor UN-Hauptquartier in Brand und stirbt
Ein Mann hat sich vor dem UN-Hauptquartier in New York in Brand gesetzt und ist ums Leben gekommen. Die Polizei wurde nach eigenen Angaben darüber informiert, dass sich ein Mann vor dem Gebäude angezündet hatte. In einem Krankenhaus sei sein Tod festgestellt worden. Ein Motiv wurde zunächst nicht genannt.
Einem Aktivisten und US-Medienberichten zufolge handelte es sich um einen Tibet-Aktivisten. Die Ermittler bestätigten dies nicht. Ein Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, er sei "bestürzt über den tragischen und schrecklichen Vorfall". Ein Pro-Tibet-Aktivist erklärte, der Mann, der sich vor dem UN-Hauptquartier in Brand setzte, habe gegen Chinas neues Gesetz zur Assimilation ethnischer Minderheiten protestiert. Das Gesetz, das im März vom Nationalen Volkskongress verabschiedet wurde und am Mittwoch in Kraft trat, zielt darauf ab, in China eine "gemeinsame" nationale Identität zu schaffen und den "Zusammenhalt" zu stärken. Aktivisten im Ausland kritisierten, das Gesetz werde die Rechte ethnischer Minderheiten wie der Uiguren und Tibeter weiter einschränken.