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Der TagTrump-Anwalt Cohen will sich nicht selbst belasten

26.04.2018, 06:57 Uhr
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(Foto: imago/Pacific Press Agency)

In der Affäre um die Pornodarstellerin Stormy Daniels will Donald Trumps persönlicher Advokat Michael Cohen vorerst kein Licht ins Dunkel bringen. Der Anwalt des US-Präsidenten will von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen. In einer veröffentlichten Erklärung berief sich Cohen dabei auf den 5. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, nach dem niemand in einer Untersuchung gegen sich selbst aussagen muss.

Es geht bei dem Fall um das Pornosternchen Stephanie Clifford ("Stormy Daniels"), die vorgibt, eine Affäre mit Trump gehabt zu haben. Der Präsident dementiert das. Cohen sagte, er habe kurz vor der Präsidentenwahl 2016 Clifford aus eigener Tasche 130.000 US-Dollar (rund 110.000 Euro) gezahlt. Das Geld soll dazu gedient haben, sie von diesen Äußerungen abzubringen.