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Der TagTrump soll Schüsse auf Demonstranten erwogen haben

02.05.2022, 17:39 Uhr

Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz im Mai 2020 kam es auch vor dem Weißen Haus zu Protesten. Diese brachten den damaligen US-Präsidenten Donald Trump offenbar zur Weißglut.

Nach Angaben des damaligen Verteidigungsministers Mark Esper soll Trump erwogen haben, auf die Anti-Rassismus-Demonstranten schießen zu lassen. Trump habe damals "mit rotem Kopf" im Oval Office gesessen und sich "lautstark" über die Demonstranten beschwert, schreibt Esper in einer bald erscheinenden Biografie, aus der die Nachrichtenwebsite "Axios" in Auszügen berichtet.

Trump habe dann gesagt: "Könnt ihr nicht einfach auf sie schießen? Ihnen einfach in die Beine schießen oder so?" Esper schreibt von einer "surrealen" Situation, während er vor Trumps Schreibtisch im Oval Office gesessen habe. Er habe einen Weg finden müssen, Trump diese Idee auszureden.

Quelle: ntv.de