Der TagVater von Hanau-Täter erstattet rassistische Anzeigen und fordert Waffen zurück

Am 19. Februar hatte ein 43-Jähriger aus rassistischen Motiven in Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Danach tötete der Angreifer auch seine Mutter und sich selbst. Laut einem "Spiegel"-Bericht ist der 73-jährige Vater des Attentäters überzeugt, dass sein Sohn von einem "unbekannten Geheimdienst" ermordet wurde, der auch den Anschlag verübt haben soll.
Zudem erstattete der 73-Jährige in den vergangenen Monaten offenbar zahlreiche Anzeigen mit teils rassistischen Inhalten. Er forderte in Schreiben an die Bundesanwaltschaft und die Hanauer Staatsanwaltschaft die Entfernung sämtlicher Gedenkstätten, die an die Opfer des Attentats erinnern, weil er darin "Volksverhetzung" sehe, wie der "Spiegel" berichtete. Demnach forderte der 73-Jährige auch die Tatwaffen zurück.