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Der TagVerkehrsexperten fordern flexible Fahrverbote

30.01.2020, 15:44 Uhr

Wer als Berufstätiger ein Fahrverbot erhält, hat dadurch mitunter Probleme, seinem Job nachzukommen. Das muss nicht sein, meinen Verkehrsanwälte und der ADAC. Sie fordern beim Verkehrsgerichtstag (VGT) mehr Flexibilität.

  • Wer ein Fahrverbot von einem Monat für einen Rotlicht- oder einen Tempoverstoß erhält, soll dies nach Vorstellung des Deutschen Anwaltvereins (DAV) künftig in zwei Teilen abbüßen können. Das ließe sich besser mit den Anforderungen im Job vereinbaren, heißt es.

  • Der ADAC stimmt zu: "Ich halte viel von einer Flexibilisierung im Bußgeldverfahren", sagt Vizepräsident Verkehr, Gerhard Hillebrand. Die Aufteilung eins Fahrverbots auf zweimal zwei Wochen würde Betroffenen helfen, "den Denkzettel besser zu verkraften".

Oder auch nicht, denn wenn ich mein Fahrverbot nach gut dünken aufteilen kann, stärkt das wirklich den Lerneffekt? Stimmen Sie ab!