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Der TagVersuchter Mord unter Obdachlosen - Prozessbeginn

30.01.2018, 14:38 Uhr
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An einem Bahnbogen am Bahnhof Köln-Ehrenfeld sind Brandspuren zu sehen - hier soll ein Obdachloser die Schlafstätte eines anderen Obdachlosen angezündet haben. (Foto: picture alliance / Oliver Berg/d)

Ein Streit um 50 Euro unter zwei Obdachlosen artet sich zu einem Gewaltexzess aus. Wegen versuchten Mordes steht nun ein 41 Jahre alter Mann vor dem Kölner Landgericht.

  • Er soll am 30. Juli 2017 die Schlafstätte eines anderen Obdachlosen angezündet haben, während dieser dort schlief. Die Staatsanwaltschaft geht von einer heimtückischen Tat aus.

  • Der Bulgare, der sich verantworten muss, habe gewusst, dass das Opfer auf dem Matratzenlager in einem Bahnbogen des Ehrenfelder Bahnhofs seinen Alkoholrausch ausgeschlafen habe.

  • Als Motiv gilt Rache: Die beiden Männer sollen am Nachmittag vor der Tat über 50 Euro in Streit geraten sein, die sie einem Passanten gestohlen haben sollen. Das Opfer hatte aber Glück und entkam den Flammen. Laut Anklage erlitt der Mann eine Rauchvergiftung und klagte nach der Tat über Kopf- und Halsschmerzen.