Der TagZecken werden agil - Impfung schützt

Das bevorstehende Frühlingswetter zieht die Menschen ins Freie - und mit den steigenden Temperaturen werden auch die Zecken wieder mobiler - schon bei Temperaturen ab etwa acht Grad Celsius. Die kleinen Blutsauger lauern bevorzugt im Wald auf Gräsern und Büschen, aber auch im heimischen Garten. Zecken können unter anderem den Erreger der sogenannten Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen, einer virusbedingten Hirnhaut- oder Gehirnentzündung. Am häufigsten durch Zecken übertragen wird jedoch die von Bakterien verursachte sogenannte Lyme-Borreliose, die Nervensysteme und Gelenke schädigen kann.
Gegen FSME schützt längerfristig eine aus drei Einzeldosen bestehende Impfung, die alle drei bis fünf Jahre aufzufrischen ist. Von den Erkrankten sind fast alle nicht oder unzureichend geimpft. Eine Schutzimpfung gegen Borreliose gibt es dagegen nicht. Früh erkannt, lässt sich die Infektion aber gut mit Antibiotika behandeln.