Der TagZehn Tote bei Streit zwischen Gangs in Mexiko
In den ersten vier Monaten des Jahres starben 11.500 Menschen in Mexiko einen gewaltsamen Tod. Hintergrund sind Konfrontationen und Machenschaften rivalisierender Gangs und Kartelle. Bei der jüngsten Auseinandersetzung zwischen zwei mutmaßlich kriminellen Gruppen wurden zehn Menschen getötet. Polizei und Militär fanden am Tatort in Uruapan etwa 400 Kilometer westlich der Hauptstadt Mexiko-Stadt schwere Waffen und Munition verschiedener Kaliber, wie die Staatsanwaltschaft im Bundesstaat Michoacán mitteilte. Neun Menschen starben direkt vor Ort, eine zehnte Person später im Krankenhaus. Die Hintergründe sind unklar. Michoacán grenzt an die Pazifikküste und ist damit strategisch wichtig für den Drogenhandel. Seit Jahren kämpfen dort rivalisierende Gruppen um Einfluss und Machtbereiche.