Der Tag... und plötzlich bebt bei Bremen die Erde

Kleiner Schreck für Menschen bei Bremen Im südlich angrenzenden Landkreis Diepholz bebte am Mittag plötzlich die Erde. Wie das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) mitteilt, handelt es sich um eines der stärksten Erdbeben der vergangenen zehn Jahre in Niedersachsen. An mehreren Gebäuden sind leichtere Schäden entstanden wie Rissen im Innen- oder Außenputz sowie kleineren umgefallenen Gegenständen. Das Erdbeben um 12.07 Uhr habe eine Lokalmagnitude von 3,6 erreicht, sagte ein Sprecher des LBEG. Magnitude bezeichnet die Stärke eines Erdbebens. Das Epizentrum lag bei Syke, rund 20 Kilometer südlich von Bremens Landesgrenze. "Es dürfte in einem Umkreis von 15 Kilometern zu spüren gewesen sein", sagte der Sprecher.
Verursacht wurde das Erdbeben womöglich bei der Erdgasförderung in der Region. Ein Zusammenhang sei "sehr wahrscheinlich". Im Epizentrum liegt das Erdgasfeld Klosterseelte/Kirchseelte/Ortholz des Unternehmens ExxonMobil. Nach Angaben des Unternehmens sei ein Zusammenhang "nicht auszuschließen". Aktuell werde allerdings kein Erdgas aus diesem Feld gefördert. Betroffene könnten sich beim Unternehmen melden.