Der TagBlake Lively und Justin Baldoni legen Gerichtsstreit überraschend bei
Damit hat niemand gerechnet: US-Schauspielerin Blake Lively und ihr Kollege Justin Baldoni haben ihren Rechtsstreit um den gemeinsamen Film "Nur noch ein einziges Mal" beigelegt. Am 18. Mai sollte der Prozess in New York beginnen, doch nun einigten sich beide Seiten außergerichtlich, wie US-Medien berichteten. Einzelheiten dazu wurden bislang nicht bekannt. In einer gemeinsamen Erklärung der Anwälte beider Parteien hieß es, dass alle an der Produktion Beteiligten "stolz" auf den Film seien. Sie würden hinter dem Ziel des Films stehen, das Bewusstsein zu schärfen und einen Beitrag für Überlebende häuslicher Gewalt zu leisten. Die Entstehung des Films habe "Herausforderungen" mit sich gebracht und die von Lively geäußerten Bedenken hätten es verdient, gehört zu werden. An Arbeitsplätzen sollte es kein Fehlverhalten geben, führten die Verfasser der Mitteilung weiter aus. Es sei jetzt ihre "aufrichtige Hoffnung", dass alle Beteiligten "konstruktiv und in Frieden" vorwärtsgehen können.
Lively, die mit Hollywood-Star Ryan Reynolds verheiratet ist, hatte ihren Co-Star Baldoni im Dezember 2024 wegen sexueller Belästigung beim Dreh von "Nur noch ein einziges Mal" angezeigt und ihm sowie dem Produzenten Jamey Heath in einer Klage vorgeworfen, ihren Ruf zerstören zu wollen. Baldoni, der bei dem Film auch Regie führte, hatte seinerseits mit einer Klage unter anderem gegen Lively und Reynolds wegen Verleumdung reagiert. Diese Klage war im vorigen November von einem Richter abgeschlagen worden.