Der TagBristol zeigt gestürzte Sklavenhalter-Statue wieder
Dass die Statue eines Sklavenhändlers in Bristol im Hafenbecken landete, war der Höhepunkt der "Black Lives Matter"-Proteste in England. Rund ein Jahr nach dem Sturz kann sich die Öffentlichkeit die demolierten Überreste der Statue von Edward Colston nun anschauen. Sie ist im M Shed-Museum der Stadt ausgestellt.
"Es ist keine Ausstellung, wir versuchen nicht, alle Fragen zu beantworten", sagt der beteiligte Wissenschaftler Shawn Sobers von der University of the West of England. "Wir nutzen die Gelegenheit, um herauszufinden, was die Menschen vor Ort denken."
Der gewaltsame Abriss hatte im vergangenen Jahr eine Debatte über den Umgang Großbritanniens mit seiner Vergangenheit als Kolonialmacht entfacht. Besucher werden im Rahmen der Aktion auch gefragt, welchen Umgang sie sich zukünftig mit der gestürzten Statue wünschen.