Der TagTäter soll gezielt gegen den Kopf des getöteten Zugbegleiters geschlagen haben
Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter bei einer Ticketkontrolle in Rheinland-Pfalz hat sich nun erstmals der Bundeswehrsoldat, der Erste Hilfe leistete, zu Wort gemeldet. Der tatverdächtige Grieche sei "von Anfang an sehr aggressiv" gewesen, sagt der 23-jährige Soldat gegenüber t-online. Er sei Hauptgefreiter in der 4. Kompanie des Fallschirmjägerregiments 26 in Zweibrücken und wolle nicht mit vollem Namen genannt werden. Seine Kompanie habe bestätigt, dass er der Ersthelfer in dem Zug war, heißt es in dem Bericht.
Der Täter habe während der Ticketkontrolle mehrfach gesagt, dass er Kampfsporterfahrung habe, sagte der Hauptgefreite, der nach eigenen Angaben nur wenige Reihen hinter dem Tatverdächtigen saß: "Der Täter setzte mehrere Schläge gezielt in Richtung des Kopfes des Zugbegleiters."
Ein 36 Jahre alter Bahnmitarbeiter hatte in einem fahrenden Regionalexpress nahe Kaiserslautern einen allein reisenden Mann kontrolliert, der kein gültiges Ticket hatte. Nach Angaben der Polizei forderte der Zugbegleiter den 26 Jahre alten Fahrgast deshalb zum Verlassen des Zuges beim nächsten Halt in Homburg auf. Den bisherigen Ermittlungen zufolge schlug der Mann daraufhin den Zugbegleiter zufolge unvermittelt und mehrmals heftig mit den Fäusten. Das genaue Motiv ist weiter unklar, der Täter schweigt bislang.