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Kurz erklärt Die anglikanische Kirche Englands

Die anglikanische Kirche - was ist das eigentlich, was hat sie zu bedeuten? Und was macht der Papst eigentlich?

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Westminster Abbey.

(Foto: dpa)

Die Kirche von England entstand im 16. Jahrhundert nach dem Bruch von König Heinrich VIII. und dem Papst. Heute zählt sie mehr als 25 Millionen Gläubige. Die "Church of England" ist Teil der weltweiten Gemeinschaft anglikanischer Kirchen mit 80 Millionen Anhängern. Dazu gehören die Landeskirchen in Wales und Schottland sowie zahlreiche Kirchen in früheren britischen Kolonien, besonders in Afrika und Asien.

Die Kirche von England hat den Status einer Staatskirche und der Monarch - derzeit Königin Elizabeth II. - ist ihr Oberhaupt. Religiöses, innerkirchliches Oberhaupt ist der Erzbischof von Canterbury. Die Bischöfe werden auf Vorschlag des Premierministers vom Monarchen ernannt.

Theologisch unterscheiden sich die Anglikaner nicht sehr von der römisch-katholischen Kirche. Die Kirche von England erkennt aber die Vorrangstellung des Papstes nicht an.

Quelle: n-tv.de, dpa