Der Focus ist bei den Händlern angekommen. Die Neuauflage von Fords Bestseller tritt in große Fußstapfen.Bild 1 von 39 Der Focus ist der direkte Nachfahre des Ford Escort. Dieser feierte sein Debüt 1968. Der Escort folgte dem Angila und war besonders markant durch seinen als "Hundeknochen" bezeichneten Kühlergrill.Bild 2 von 39 Bei der Neuauflage aus dem Jahr 1975 war dieser zwar verschwunden. Aber dank neuer Motoren und verbessertem Fahrwerk konnte er die schwachen Absatzzahlen der ersten Reihe locker toppen.Bild 3 von 39 Kantiger wurde er dann mit dem Modell 1981. Der intern als MKIII bezeichnete Escort war der erste aus seiner Reihe mit Schrägheck, quer eingebautem Motor und Frontantrieb.Bild 4 von 39 In der Stufenheck-Version hieß er dann Orion. 1986 wurde die Reihe noch mal überarbeitet und etwas rundlicher.Bild 5 von 39 Eine vollständig neues Modell kam 1990 auf den Markt. Das Design des Escort wurde aerodynamischer und auch technisch passte er sich den neuen Zeiten an. Er kam als Erster seiner Klasse mit einem Fahrerairbag auf den Markt.Bild 6 von 39 Mit dem neuen Modell fuhr Ford sehr erfolgreich. 1997 bekam die örtliche Feuerwehr den siebenmillionsten Escort aus Saarlouis geschenkt.Bild 7 von 39 Auch im Sport war der Escort erfolgreich. Der zweifache Rallye-Weltmeister Carlos Sainz wurde 1996 und 1997 mit dem Escort jeweils Dritter der Weltmeisterschaft.Bild 8 von 39 1998 wurde die Ära Escort durch den Focus beendet. Mit dem neuen "New Edge"- Design überraschte Ford. Auch die Serienausstattung wusste zu begeistern. Vier Airbags, ABS, Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber überzeugten viele Käufer.Bild 9 von 39 Die Neuauflage 2004 brachte den Focus II und damit eine größere Nähe zum Rest der Ford-Familie. Das Auto wurde von außen dynamischer. Die Formung des Kühlergrills näherte sich dem des Mondeo an.Bild 10 von 39 Im selben Jahr rollte im Werk Saarlouis bereits der dreimillionste Focus vom Band.Bild 11 von 39 Ab 2005 jagte der zweimalige, finnische Rallye-Weltmeister Marcus Grönholm den Focus über die Pisten dieser Welt.Bild 12 von 39 Seinen einzigen Sieg auf Asphalt mit dem Focus konnte er 2006 ausgerechnet bei der traditionsreichen Rallye Monte Carlo feiern.Bild 13 von 39 Dabei kämpfte er immer mit vollem Einsatz, wie hier bei der Deutschland-Rallye. Auf Verluste kann keine Rücksicht genommen werden. Ein Wunder, dass er mit dem Auto noch ins Ziel kam.Bild 14 von 39 In der letzten Saison beendete Grönholm seine Karriere im Cockpit des Focus.Bild 15 von 39 Auch die Rallye-Legende Colin McRae fuhr von 1998 bis 2003 den Focus. Doch mit Ford konnte der Schotte seinen Titel von 1995 nicht nochmal gewinnen. McRae verunglückte mit einem Hubschrauber im Herbst 2007.Bild 16 von 39 Der Focus wurde aber nicht nur auf Sport getrimmt. Auf der IAA 2005 stellte Ford ein Modell vor, das jede Mischung aus Bioethanol und Super-Benzin tanken kann.Bild 17 von 39 Jetzt also der frisch Überarbeitete. Die wichtigste Neuerscheinung des Ford-Konzerns in 2008 soll das schwache, vergangene Jahr vergessen machen.Bild 18 von 39 Und dem angeschlagenen Mutterkonzern unter die Arme greifen. Ford-Chef Allan Mullay persönlich gab den Startschuss für die US-Produktion des Focus 2008. Er wird auch in den USA zu haben sein.Bild 19 von 39 Wurden früher die europäischen Ford noch belächelt ist man bei Ford USA mittlerweile froh, über die Kompakten aus "Good Old Europe" verfügen zu können.Bild 20 von 39 Bereits am neuen Mondeo aus dem letzten Jahr war die Richtung des Design erkennbar. Viele Kanten, in die Karosserie gezogene Scheinwerfer und ausgestellte Radläufe. Bei Ford heißt das "Kinetic Design".Bild 21 von 39 Der Innenraum ist wertiger geworden. Dezente Metall-Applikationen schmiegen sich in die glatten Flächen. Das tat auch Not, denn die Plastikwüsten vergangener Tage waren nicht mehr zeitgemäß.Bild 22 von 39 Die Nachtbeleuchtung der Armaturen ist jetzt in rot gehalten. Das dürfte den ein oder anderen traditionellen Ford-Fahrer stören. Zudem empfiehlt sich bei voller Beleuchtung fast eine Sonnenbrille. Die Instrumententafel selbst ist neu entworfen worden.Bild 23 von 39 Der Kombi ist die wichtigste Modellvariante des Focus. Er schafft zwei Drittel des Umsatzes.Bild 24 von 39 Er soll noch in diesem Jahr folgen. Wann genau, ist bisher noch unklar.Bild 25 von 39 Diese Karosserie-Variante entscheidet vielleicht über Erfolg oder Misserfolg. Denn der Turnier genannte Kombi ist Flottenmanagers Liebling.Bild 26 von 39 Moderater Preis in der Anschaffung und günstige Unterhaltskosten erfreuen Firmenkunden. Von hinten ist der Turnier mit den neu geformten Rückleuchten recht ansehnlich geworden.Bild 27 von 39 Mit dem Coupé-Cabrio ist Ford ein wirklich schönes Auto gelungen.Bild 28 von 39 Es besitzt ein Stahlklappdach und hat italienisches Flair. Stardesigner Pininfarina hat Hand angelegt.Bild 29 von 39 Bei geschlossenem Dach ist der italienische Schnitt noch besser erkennbar. Es ist das erste Cabrio der Reihe direkt ab Werk. Früher wurden die Cabrios bei Karmann gebaut.Bild 30 von 39 Etwas sportlicher ist das Stufenheck geraten. Eine steile Abrisskante ziert den Kofferraumdeckel. Optisch liegt das Heck damit schön hoch. Allerdings sind die überdimensionierten Rückfahrleuchten sicher Geschmackssache.Bild 31 von 39 Im Innenraum setzt Ford traditionell auf ein hohes Maß an passiver Sicherheit.Bild 32 von 39 Serienmäßig gibt es ABS, Sicherheits-Bremsassistent (EPA), ASR und ESP. Dazu wird die Warnblinkanlage bei starkem Bremsen automatisch aktiviert.Bild 33 von 39 Richtig zur Sache geht es beim Focus ST. Ein turbogeladener 2,5-Liter-Fünfzylinder bringt die Sport-Version mit 225 PS auf Trab. Laut Hersteller ist erst bei 241 km/h Ende.Bild 34 von 39 Beim großen Bruder des Fiesta ST haben die Ingenieure vor allem an Fahrwerk und Lenkung gearbeitet. Präzision der Lenkung in allen Lebenslagen und ein sportliches Fahrverhalten bringt der Sportsbruder seitdem mit.Bild 35 von 39 Dazu stehen beachtliche 320 Newtonmeter von 1600 bis 4000 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung.Bild 36 von 39 Alles in allem bringt der neue Focus ein großes Potenzial mit, die Erfolgsgeschichte seiner Vorgänger fort zu schreiben und die untere Mittelklasse kräftig aufzumischen.Bild 37 von 39 Das Design ist ansprechend und zeitgemäß, die Motorenpalette bewährt und der Innenraum hat an Wertigkeit deutlich zugelegt. Nur mit der Kombi-Variante sollte Ford nicht allzu lange warten.Bild 38 von 39 Das Rüstzeug für ein neues Kapitel hat der Focus 2008. Mehr als fünf Millionen Autos wurden seit dem ersten Modell von 1998 (links) gebaut. Am Ende entscheidet der Kunde, ob Ford erneut ein Bestseller gelungen ist. (Fotos: Ford/dpa)Bild 39 von 39