Ruhigen Gewissens ein SUV zu fahren, ist angesichts von Klimawandel und saftigen Benzinpreisen gar nicht mehr so einfach.Bild 1 von 21 Wie gut, dass Lexus da eine Lösung parat hat. Mit dem RX 450h kann der geneigte "Ich benutze meinen Geländewagen nur in der Stadt"-Fahrer ganz lässig auf das Hybrid-Schild zeigen und so Umweltbewusstsein demonstrieren.Bild 2 von 21 Das Lexus-SUV versucht den Spagat zwischen Umweltverträglichkeit und dem souveränen Auftritt. Der gelingt zunächst ganz gut, denn die Japaner haben viel Erfahrung mit Hybrid-Antrieben. Im Lexus steckt nach eigenem Bekunden die zweite Generation des teilelektrifizierten Vortriebs.Bild 3 von 21 | Foto: Markus MechnichIn der Tat ist die Technik dazu geeigent, die Umwelt zu schonen. Der RX 450h bewegt sich zunächst völlig geräuschlos von dannen. Im Gegensatz zu der Konurrenz im Premium-Sektor, die noch bei der Entwicklung des Mild-Hybriden steckt. Im Lexus ist ein vollelektrisches Fahren zeitweise möglich.Bild 4 von 21 Damit das Ganze nicht in Langeweile ausartet, hat Lexus dem RX 450h einen 249-PS-Benziner spendiert. Der V6 mit 3,5 Litern wirft ein Drehmoment von 317 Newtonmetern in die Waagschale.Bild 5 von 21 In Kombination mit den zwei Elektromotoren ergibt das eine Systemleistung von 299 PS (220 kW). Damit lässt es sich gut vorwärtskommen.Bild 6 von 21 Die Energie für die Elektromotoren wird in einem Nickel-Metallhydrid-Akku gespeichert. Beim benzingetriebenen Fahren und Bremsen wird die Batterie aufgeladen.Bild 7 von 21 Eine Anzeige im Cockpit verrät, ob gerade geladen oder verbraucht wird. Sie ersetzt den Drehzahlmesser.Bild 8 von 21 Auch der Verbrauch wird detailliert angezeigt: Auf der linken Seite die gewonnene Energie und rechts der Spritkonsum.Bild 9 von 21 | Foto: Markus MechnichBeim Bremsen und während der Benziner arbeitet, wird Energie für die Elektromotoren zurückgewonnen. Ein Schaubild im Cockpit stellt den momentanen Systemzustand anschaulich dar.Bild 10 von 21 | Foto: Markus MechnichDas Cockpit ist auf den Fahrer ausgerichtet. Die zahlreichen Knöpfe sind etwas verstreut platziert. Hat man sich aber einmal zurechtgefunden, dann fällt die Bedienung leicht.Bild 11 von 21 Die Verarbeitung des Lexus ist tadellos, auch wenn man sich vielleicht an der einen oder anderen Stelle noch etwas wertigere Materialien wünschen würde. Unter dem Multifunktionsdisplay thronen die Audio-Anlage und die Zwei-Zonen-Klimaautomatik.Links der "Power"-Knopf.Bild 12 von 21 Drei Speicherplätze für die Sitzeinstellung sind vorhanden. Daneben ein Lautsprecher von mindestens neun, auf Wunsch auch zwölf, Boxen des Soundsystems.Bild 13 von 21 Ein Acht-Zoll-LCD-Monitor informiert über Systemzustand und beherbergt die Bedienung von Navi und Audio-Anlage.Bild 14 von 21 Bedient wird das Ganze über ein "Remote-Touch"-System, das wie die Maus eines Computers funktioniert. Damit findet man sich schnell zurecht.Bild 15 von 21 Die Daten für die Navigation werden auf einer Festplatte gespeichert. Auf Wunsch ist diese 10 Gigabyte groß und kann auch MP3-Daten abspeichern.Bild 16 von 21 Das Headup-Display projiziert Informationen wie Geschwindigkeit und Hinweise des Navis in die Windschutzscheibe.Bild 17 von 21 Bei angepasster Fahrweise zeigt sich der Lexus RX 450h als ein durchaus sparsames Auto. Verbräuche deutlich unter acht Litern sind möglich. Wird auf der Autobahn allerdings aufs Gas getreten, dann explodiert der Spritkonsum.Bild 18 von 21 Das Grundmodell des RX 450 kostet ohne Hybridtechnik 52.000 Euro. Mit Hybrid in der Executive-Ausstattung werden 65.500 Euro fällig.Bild 19 von 21 Der hohe Anschaffungspreis lässt sich durch die Spritersparnis sicher nicht wieder reinholen. Doch die Hybridtechnik des Lexus ist ausgereift und das Zusammenspiel zwischen Elektro- und Verbrennungsmotor funktioniert reibungslos.Bild 20 von 21 Wer also ein SUV fahren möchte und dennoch nicht als Umweltferkel angesehen werden will, für den ist der Lxus RX 450h eine echte Alternative. Wenn sich das 2,2 Tonnen schwere Vehikel völlig geräuschlos im Elektromodus vorwärts bewegt, sind die bewundernden Blicke von Passanten jedenfalls sicher.Bild 21 von 21