Nach der Tata-Nano-Hysterie hat sich der Rauch verzogen. Jetzt darf ein subjektiver Blick auf den Wagen geworfen werden.Bild 1 von 29 Die deutsche Presse hat die hässliche Smart-Kopie auf den Titelseiten gefeiert - aber warum eigentlich?Bild 2 von 29 Bisher galt die Lebensweisheit: "Wer billig kauft, kauft zweimal". Aber egal. Beginnen wir bei den angeblich 1.700 Euro, für die der Tata Nano in Indien zu haben sein soll.Bild 3 von 29 Die Zahl stimmt nicht. Denn es ist der Preis ohne Mehrwertsteuer und Überführungskosten für das einfachste Modell "ohne alles".Bild 4 von 29 Außerdem hat Konzernchef Ratan Tata bereits bei Vorstellung des Gefährts eingeräumt, dass es sich um einen "Einführungspreis" handelt. Immerhin: "Wir werden unser Bestes versuchen, um den Preis zu halten."Bild 5 von 29 Merkwürdigerweise war in vielen Berichten vom "relativ niedrigen Verbrauch" von 5 Litern Benzin auf 100 Kilometer die Rede. Für ein leichtes 33 PS-Vehikel ist das aber ein in Relation zu "richtigen" Autos hoher Verbrauch.Bild 6 von 29 Den Indern sei der Wunsch nach mehr Mobilität jedenfalls gegönnt.Bild 7 von 29 Auch wenn die Straßen dort jetzt schon gut ausgelastet sind.Bild 8 von 29 Zurück nach Deutschland und dem Ruf nach preiswerten Autos.Bild 9 von 29 Der Nano dürfte für hiesige Verkehrsverhältnisse, Proportionen (und manchmal Geschwindigkeiten) eher ungeeignet sein. (Wir haben auf diesem Bild einen Nano zwischen zwei Lkw versteckt).Bild 10 von 29 Vom mangelnden Komfort abgesehen, fehlt es dem Tata auch an wesentlichen Dingen wie ABS und ESP.Bild 11 von 29 Ob man mit dem Nano im Eiscafe sitzende Blondinen beeindrucken kann, bleibt offen. Könnte sein, dass er dem Kindchen-Schema (süüüß!) entspricht und die Aufmerksamkeit von langweilig gewordenen Eisbären ablenkt.Bild 12 von 29 "Und in der Stadt?" Das beste Auto für die Stadt ist kein Auto.Bild 13 von 29 Billiger, umweltfreundlicher und manchmal auch schneller ist man so unterwegs.Bild 14 von 29 Oder so.Bild 15 von 29 Oder so.Bild 16 von 29 Wer sich keines Besseren belehren lassen möchte, für den kommen jetzt noch einige Nano-Alternativen.Bild 17 von 29 Ein paar Euro mehr als die (nicht korrekten) 1.700 sollten es aber schon sein. Schließlich verdient der Durchschnitts-Deutsche auch wesentlich mehr als sein indischer Kollege.Bild 18 von 29 Wer unter 10.000 Euro bleiben möchte, sollte sich bei mobile oder autoscout umsehen. Millionen Gebrauchtwagen warten auf einen neuen Besitzer.Bild 19 von 29 Sollten Sie unbedingt ein niegelnagelneues Auto haben wollen, kommen jetzt noch ein paar Vorschläge (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).Bild 20 von 29 Der naheliegendste: Ein smart pure für 9.650 Euro - auch wenn er nur zwei Personen Platz bietet.Bild 21 von 29 Auch bei VW kann man fündig werden. Der Fox startet bei 9.475 Euro.Bild 22 von 29 Weiter geht es mit dem Opel Agila, der mit 9.990 Euro knapp unter der magischen Grenze bleibt.Bild 23 von 29 Mit 7.200 schon fast auf indischem Niveau: Der Dacia Logan. 1.200 Euro mehr werden für die Kombiversion fällig.Bild 24 von 29 Renault hat mit dem Twingo (9.250 Euro)...Bild 25 von 29 ... und dem Clio Campus (9.300 Euro) noch zwei weitere Autos im Köcher.Bild 26 von 29 Ab 9.370 Euro kostet der Fiat Panda.Bild 27 von 29 9.710 Euro werden schließlich für den Toyota Aygo fällig. Für die sparsame Kundschaft gibt es außerdem noch seine nahezu baugleichen Geschwister Peugeot 107 und Citroen C1 sowie den ein oder anderen Exoten.Bild 28 von 29 Wir wünschen allzeit gute Fahrt.Bild 29 von 29