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Samstag, 24. Februar 2018

Tag 15 in Olympia-Bildern: Snowboard-Coups, Eis-Fahne, Gold-Panne

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Der 15. Wettkampfmorgen der Olympischen Spiele von Pyeongchang glänzt aus deutscher Sicht silbern und bronze. (Foto: imago/GEPA pictures)

Der 15. Wettkampfmorgen der Olympischen Spiele von Pyeongchang glänzt aus deutscher Sicht silbern und bronze.

Der 15. Wettkampfmorgen der Olympischen Spiele von Pyeongchang glänzt aus deutscher Sicht silbern und bronze.

Ramona Hofmeister fährt im kleinen Finale des Parallel-Riesenslaloms den Sieg ein - der ihr Bronze bringt.

Noch ein bisschen besser läuft es für Selina Jörg mit Silber.

Beide zählten vorher zum Kreis der Favoritinnen. Sie werden ihrer Rolle gerecht.

Goldig strahlt die Tschechin Ester Ledecka. Sogar doppelgoldig!

Nach ihrem Überraschungstriumph bei den Alpinfahrerinnen im Super-G, gewinnt sie - erwartungsgemäß - auch im Snowboard.

Aus deutscher Sicht sind es die Medaillen 27 und 28 für das Olympiateam - eine herausragende Bilanz.

In Extremlage zum Sieg bei den Männern rast der Schweizer Nevin Galmarini.

Der Favorit verweist die Überraschungsplatzierten Lee Sangho aus Südkorea und Zan Kosir aus Slowenien auf Silber und Bronze.

Als bester Deutscher fährt Stefan Baumeister auf Rang sechs.

Nicht gut läuft es für Patrick Bussler auf Rang 25 ...

... und Alexander Bergmann, der 31. von 32 Startern wird. Beide scheiden bereits in der Qualifikation aus.

Ebenfalls mit dem Snowboard unterwegs sind diese Drei. Allerdings lieben sie es noch spektakulärer. Ihr Sport ist die ganz große Rampe - der Big Air.

Sebastien Toutant aus Kanada ist der erste Olympiasieger im Big Air.

Zweiter wird der US-Amerikaner Kyle Mack.

Bronze gewinnt der Brite Billy Morgan. Deutsche fliegen nicht mit.

Claudia Pechstein bleibt bei ihren siebten Olympischen Spielen ohne Edelmetall.

Im abschließenden Massenstart läuft sie auf Rang 13. Grämen will sie sich nicht: "Ich wollte ins Finale, das habe ich geschafft. Ich bin stolz, dass ich dieses Programm hier mit 46 Jahren bei meinen siebten Spielen absolviert habe."

Die olympische Premiere gewinnt die Japanerin Nana Takagi, die sich vor Kim Bo Reum aus Südkorea und Irene Schouten aus den Niederlanden durchsetzt.

Für den dramaturgisch perfekten Abschluss im Eisoval sorgt Seung-Hoon Lee.

Der Südkoreaner verzaubert die heimischen Fans mit dem Gewinn der Goldmedaille im Massenstart der Männer.

Er siegt vor dem Belgier Barts Swings und dem Niederländer Koen Verweij. Deutsche sind nicht am Start.

Wie die Eisschnellläufer bleiben auch die deutschen Alpin-Skifahrer komplett ohne Medaille.

Im Viertelfinale des Team-Events müssen sich Marina Wallner (Bild), Lena Dürr, Linus Straßer und Alexander Schmid dem späteren Olympiasieger Schweiz geschlagen geben.

Was für ein Triumph für die US-Boys: Nach Platz zehn in Vancouver und Platz neun in Sotschi sichert sich die Mannschaft von Skip John Shuster die Goldmedaille.

Da applaudiert auch First Daughter Ivanka Trump ganz freudig ihren Landsmännern ...

... und drückt Shusters Sohn Luke fest an sich.

Favorit Schweden mit Skip Niklas Edin muss sich im Finale geschlagen geben.

Zufrieden ist anders.

Völlig gerührt sind dagegen die Sieger - die ihre Medaillen aber gleich wieder abgeben müssen. Aber, kein Grund zur Panik: Sie bekommen sofort neue. Ihnen waren fälschlicherweise die Plaketten für die Frauen umgehängt worden.

Glückselig sind Kristin Skaslien und Magnus Nedregotten. Sie bekommen nachträglich Bronze im Mixed-Curling - weil Alexander Kruschelnizki des Dopings überführt wurde.

Die Norweger haben das Podium bei der Zeremonie ganz für sich. Eigentlich schade, dass die Gold- und Silbemedaillengewinner aus Kanada und der Schweiz nicht auch noch einmal auf die Bühne gebeten werden.

Wer bei den Frauen Gold und Silber gewinnt, entscheidet sich zwischen den Lokalmatadorinnen aus Südkorea sowie den Schwedinnen. Bronze sichern sich die Japanerinnen.

Die Damen setzen sich im kleinen Finale gegen Großbritannien durch, das damit leer ausgeht.

Die Krone im Langlauf-Marathon geht nach Finnland.

Iivo Niskanen kommt nach 50 unerbittlichen Kilometern vor den beiden OARs Alexander Bolshunow und Andrej Larkow ins Ziel.

Bester Deutscher ist Andreas Katz als 14. - er verausgabt sich völlig und muss im Ziel gestützt werden.

Thomas Bing wird 30., hat mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Sieger.

Lucas Bögl läuft als 46. ein - eine Viertelstunde nach Niskanen.

Jonas Dobler muss dem langen Kanten Tribut zollen und steigt vor dem Ziel aus.

Auf klarem Medaillenkurs ist Bob-Pilot Francesco Friedrich.

Nach zwei von vier Läufen liegt die Crew mit den Anschiebern Candy Bauer, Martin Grothkopp und Thorsten Margis auf Platz eins.

Nico Walther und sein Team Kevin Kuske, Alexander Rödiger und Eric Franke folgen auf Position 3.

Und auch das dritte deutsche Team mit Pilot Johannes Lochner sowie den Anschiebern Christian Poser, Christopher Weber und Christian Rasp liegt mit Platz fünf noch aussichtsreich im Rennen.

Es ist nur ein schwacher Trost, aber Kanadas Eishockey-Team beendet das Turnier mit einem Sieg.

Gegen Tschechien setzen sich die Männer, die sensationell gegen die Deutschen verloren haben, mit 6:4 durch.

Die Freude ist da - aber verhalten. Zu groß ist die Schmach des Mutterlands des Eishockeys.

Durch das Halbfinal-Wunder haben Christian Ehrhoff und seine Eisprinzen eine Medaille sicher - welche Farbe diese haben wird, entscheidet sich im Finale gegen die Athleten Russlands.

Als Lohn wird Ehrhoff eine besondere Ehre zuteil: Er darf bei der Abschlussfeier die deutsche Fahne ins Stadion tragen. (ara)

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