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Dienstag, 17. April 2018

Wahrzeichen Brüssels: Das Atomium wird 60 Jahre alt

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Das Atomium in Brüssel wird am 17. April 60 Jahre alt. Grund genug, sich einmal die Historie des Wahrzeichens anzuschauen. (Foto: imago/Rainer Mirau)

Das Atomium in Brüssel wird am 17. April 60 Jahre alt. Grund genug, sich einmal die Historie des Wahrzeichens anzuschauen.

Das Atomium in Brüssel wird am 17. April 60 Jahre alt. Grund genug, sich einmal die Historie des Wahrzeichens anzuschauen.

Wir schreiben das Jahr 1958. Die Weltausstellung kommt in die belgische Hauptstadt Brüssel. Es ist die erste nach dem Zweiten Weltkrieg.

André Waterkeyn erschafft ein Bauwerk, das ein Eisenkristall mit neun Atomen darstellen soll, 165 Milliarden Mal vergrößert, aber kein Eisenmolekül.

Wieder und wieder musste das sein Erbauer Waterkeyn bis zu seinem Tod im Jahr 2005 erklären.

Das neue Objekt ist für die Besucher ein echter Magnet.

Mehr als 41 Millionen Besucher kamen in dem halben Jahr von April bis Oktober 1958. Standort des Atomiums ist der Heysel-Park, der sieben Kilometer von der Innenstadt entfernt liegt.

Die silbernen Kugeln sind über lange Röhren miteinander verbunden.

Nicht nur von außen ist das Ganze interessant, sondern auch die Innen-Konstruktion mit Rolltreppen ist einzigartig.

Dieses Zusammenspiel aus Raumschiff-Atmosphäre und Technik fasziniert noch heute um die 600.000 Besucher jährlich.

Eigentlich sollte das Atomium nach der Weltausstellung verschwinden, aber es kam bekanntlich anders.

Das Atomium ist aus Brüssel nicht mehr wegzudenken.

Fast jeder Besucher schaut es sich bei einem Städtetrip an.

Die einzelnen Kugeln dienen als Ausstellungsfläche.

Insgesamt sind fünf der neun Kugeln mit einem Durchmesser von je 18 Metern zugänglich.

Sie sind durch 23 bis 26 Meter lange Röhren mit Rolltreppen im Inneren miteinander verbunden.

Die Zeit hinterließ auch am Atomium ihre Spuren. Und so musste es für 27 Millionen Euro 2006 generalüberholt werden.

Viel Arbeit gab es am 2400-Tonnen-Bauwerk.

Es wurde rostfreier Edelstahl angebracht.

Nun kann es wieder außen und innen glänzen ...

... und wirkt fast wie neu.

Auf diesen Treppen werden noch viele Fotos gemacht werden.

Ausstellungen, Konzerte und andere Events finden in diesem einzigartigen Bauwerk statt.

Das Atomium ist schon von Weitem zu sehen.

Und die Belgier sind sicherlich froh, dass sie es nach der Expo 1958 nicht abgebaut haben. (sgu/dpa).

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