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Freitag, 04. August 2006

Da's tu't we'h: Idiotenapostroph landauf landab

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Wohin man auch blickt - an allen möglichen und unmöglichen Stellen kommen Apostrophe zum Einsatz.

Wohin man auch blickt - an allen möglichen und unmöglichen Stellen kommen Apostrophe zum Einsatz.

Wohin man auch blickt - an allen möglichen und unmöglichen Stellen kommen Apostrophe zum Einsatz.

Bei regelwidriger Anwendung mutiert das "Luftkomma" zum "Idiotenapostroph", gerne auch "Deppenapostroph" genannt.

Wer seine Muttersprache liebt, dem dreht es hier den Magen um.

Was ist denn das!? Auch n-tv.de ist nicht immer ganz fehlerfrei. Machen Sie sich nicht auf die Suche, wir haben den Fauxpas inzwischen korrigiert.

Sie fragen sich, was das soll? Der Heilbronner Autor Gerd M. Hofmann sammelt seit Jahren Beispiele für Grusel-Apostrophe.

Mit freundlicher Genehmigung von www.apostrophen-alarm.de zeigen wir an dieser Stelle einige "schöne" Beispiele.

Doch zunächst ein bisschen Theorie: Der Apostroph ist männlich, die Mehrzahl lautet die Apostrophe.

Erlaubt und korrekt ist der Einsatz bei Auslassungen. Zum Beispiel auf dem Fußballplatz oder in der Lyrik.

Wenn an eine Präposition der Artikel das oder dem angehängt wird, steht kein Apostroph. Denn die Beziehung zwischen den Wörtern ist so eng, dass keiner nötig ist.

Kommen wir zum Genitiv-Apostroph. Die schlechte Nachricht zuerst: Den erlaubt der neue Duden inzwischen. Die gute Nachricht: Er bleibt verpönt.

Ausnahme (und schon immer "legal"): Wenn ein Name auch ohne Genitiv auf einen Zischlaut wie -s, -x, -sch oder -z endet.

Das geht gar nicht! Ein Plural-Apostroph. Pfui.

Noch eine Sünde: Der Imperativ (Befehlsform)-Apostroph. Den gibt es nicht. "Hol mir mal" ist richtig.

Und dann gibt es noch den willkürlich eingestreuten Zufalls-Apostroph. Ist auch falsch.

Genug der Theorie.

Lassen Sie einfach die Bilder auf sich wirken. Viel Vergnügen!

Da's wollen wir nicht hoffen. Da'mit soll der Horror zunächs't ein Ende haben.

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