Der Iditarod Trail war um die Wende zum 20. Jahrhundert ursprünglich ein Post- und Versorgungsweg zwischen den Küstenorten und den Minen im Innern des Landes und den Orten an der Westküste.Bild 1 von 19 Post, Lebensmittel und Gold - alles wurde mit Hilfe von Schlittenhunden transportiert.Bild 2 von 19 1925 wurde dringend ein Serum für eine Diphterie-Epidemie in Nome benötigt. Ein Wettlauf mit der Zeit begann.Bild 3 von 19 Mehrere Teams mit Hundeschlittengespannen brachten den Diphterie-Impfstoff, der in Kaninchenfell eingepackt war, nach acht Tagen und ca. 1100 Kilometern rechtzeitig nach Nome.Bild 4 von 19 1967, während der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Verkauf Alaskas, wurde zur Erinnerung an den historischen Iditarod-Trail ein 56-Meilen Rennen organisiert, das nur zwei Tage dauerte.Bild 5 von 19 "Das letzte große Rennen der Welt" beginnt jedes Jahr am ersten Samstag im März.Bild 6 von 19 Jedes Team, das den Weg durch eine der härtesten und gleichzeitig faszinierendsten Gegenden der Welt auf sich nimmt, um Mutter Natur zu trotzen, hat 12 bis 16 Hunde.Bild 7 von 19 Sie bewältigen 1100 Meilen - 1760 Kilometer. Die Länge wird symbolisch mit 1049 km angegeben, weil Alaska der 49. Bundesstaat der USA ist.Bild 8 von 19 Der Trail führt die Musher durch Gebirgszüge, zugefrorene Flüsse, dichte Wälder, weite Tundren und offene eisige Küstengebiete.Bild 9 von 19 Das Wort Iditarod stammt aus der Sprache der Shageluk-Indianer, die ihren Heimatfluss "hihedhod" nannten - "Ort der Ferne".Bild 10 von 19 26 Checkpoints müssen die Schlittengespanne passieren. Schon wer Cripple, den "offiziellen" Halbzeit-Checkpoint der Nordroute erreicht, bekommt einen "Halbzeit-Award" und 3.000 US-Dollar in Goldnuggets.Bild 11 von 19 An den Checkpoints werden Zwischenzeiten genommen und die Hunde untersucht. Lahme und kranke Tiere bleiben zurück und werden nicht ersetzt. Wem weniger als fünf Hunde bleiben, muss aufgeben.Bild 12 von 19 Iditarod-Musher sind Volkhelden, die mit ihren Hunden draußen in der Wildnis leben und selbst im Sommer mit einer Art Sulky trainieren.Bild 13 von 19 Der Iditarod hat auch schon Siegerinnen gesehen.Bild 14 von 19 Nach drei Frauen-Siegen hintereinander in den 80er Jahren nennt man Alaska ironisch "ein Land, wo Männer Männer sind und Frauen das Iditarod gewinnen".Bild 15 von 19 Eine durchschnittliche Tagestrecke sind 125 Meilen pro Tag - die Hunde verbrauchen dabei ungefähr 8.000 Kalorien.Bild 16 von 19 Das Futter ist eine Mischung aus Hundefutter, vermischt mit Rindfleisch. Mit Flugzeugen wird es an die Checkpoints geflogen.Bild 17 von 19 Vorgeschrieben sind eine 24 Stunden-Pause und zwei 8-Stunden-Pausen, Hunde dürfen nicht ins Zelt und Doping ist auch verboten.Bild 18 von 19 Die Iditarod-Fans sind sich jedenfalls einig: trotz kalter Hände ist es das beste Rennen der Welt.Bild 19 von 19