Sind Sie tätowiert? Ja?Bild 1 von 77 Ist ja heutzutage wirklich nichts Außergewöhnliches mehr.Bild 2 von 77 Solange man nicht einen gewissen Hang zur Übertreibung hat.Bild 3 von 77 Dennoch soll es auch im 21. Jahrhundert noch Menschen geben, die Tätowierungen für einen Hinweis darauf halten, ...Bild 4 von 77 ... dass der betreffende Mensch mal zur See gefahren ist, ...Bild 5 von 77 ... aus dem Milieu stammt ...Bild 6 von 77 ... oder im Knast war.Bild 7 von 77 Haben Sie etwa auch solch fortschrittliche Bekannte und Kollegen?Bild 8 von 77 Dann geht es Ihnen - grob - wie dem Autor dieser Bilderserie (im Bild: Doppelgänger).Bild 9 von 77 Der wurde auf jeden Fall zu dieser Arbeit verdonnert, weil er offenbar der Einzige mit Tattoo in der Redaktion ist (im Bild: weiterer Doppelgänger).Bild 10 von 77 So ganz sicher kann man sich da natürlich nicht sein. Aber wer fragt schon seine Kollegen, wie sie es in ihrem Intimbereich halten?Bild 11 von 77 Niemand. Eben drum: Schwamm drüber, machen wir halt diese Bilderserie (im Bild: Sie wissen schon ...).Bild 12 von 77 Bevor es richtig los geht, ...Bild 13 von 77 ... wollen wir den lieben Kollegen ...Bild 14 von 77 ... und all unseren nicht-tätowierten Lesern ...Bild 15 von 77 ... das Ganze doch erst einmal ein bisschen ...Bild 16 von 77 ... schmackhaft machen. Schon deshalb, ...Bild 17 von 77 ... weil es jetzt kurzzeitig etwas weniger schmackhaft wird. Sorry, aber das ist nötig, ...Bild 18 von 77 ... um den kulturhistorischen Stellenwert von Tätowierungen zu verdeutlichen. Schließlich hatte bereits der gute alte Ötzi eine Reihe davon - nämlich ganze 15 an der Zahl.Bild 19 von 77 Ein geographischer Ursprung der Tätowierkunst lässt sich kaum bestimmen, ...Bild 20 von 77 ... vielmehr wird davon ausgegangen, dass nahezu jede Kultur auf der Erde früher oder später die Sitte dazu herausbildete.Bild 21 von 77 Oftmals aus religiösen Motiven.Bild 22 von 77 Eine besonders lange Tradition hat das Tätowieren etwa in Japan.Bild 23 von 77 Die moderne Tätowierkunst in Europa und Amerika ...Bild 24 von 77 ... geht jedoch auf die Reisen von Kapitän James Cook Ende des 18. Jahrhunderts nach Polynesien zurück.Bild 25 von 77 Cook brachte den aus Tahiti stammenden "edlen Wilden" Omai nach England. Seine Tätowierungen wurden zur Attraktion - und zum Ausgangspunkt der Zurschaustellung tätowierter Südsee-Bewohner auf Jahrmärkten und Kuriositätenshows im 19. Jahrhundert.Bild 26 von 77 Auch das Wort "Tätowieren" hat seinen Ursprung in Polynesien. Es geht zurück auf den Begriff "tatau", der soviel wie "Zeichen" bedeutet.Bild 27 von 77 Um die Abbildungen auf der Haut zu erzeugen, gibt es verschiedene Techniken, etwa das Einreiben eines Schnitts mit Asche oder Tinte oder das Einbringen von Farbe mit einer mit einem Faden umwickelten Nadel. Beim professionellen Tätowieren heutzutage ...Bild 28 von 77 ... wird jedoch eine elektrisch betriebene Maschine benutzt - der modernen Technik sei Dank. Sie befördert die Farbe ...Bild 29 von 77 ... mit mehreren rasch hoch und runter rotierenden Nadeln unter die Oberhaut.Bild 30 von 77 Ganz schmerzfrei ist das natürlich nicht.Bild 31 von 77 Aber es gibt Schlimmeres.Bild 32 von 77 Inzwischen dienen Tattoos in unseren Breitengraden natürlich vor allem ...Bild 33 von 77 ... als Körperschmuck.Bild 34 von 77 Für die Ganzkörper-Variante entscheiden sich tatsächlich nur Wenige.Bild 35 von 77 Und auch Gesichtstattoos sind doch eher eine Seltenheit, ...Bild 36 von 77 ... zumal gepaart mit Piercings.Bild 37 von 77 Großer Beliebtheit erfreuen sich noch immer so genannte Tribals.Bild 38 von 77 Ursprünglich handelte es sich bei ihnen einmal um Stammeszeichen, doch heute sind es zumeist schlichterdings scherenschnittartige Fantasiesymbole.Bild 39 von 77 Eine Spielart der Tribals dürfte hier entstehen. Sie wissen, worum es geht, oder?! Na klar, das ...Bild 40 von 77 ... Arschgeweih!Bild 41 von 77 Markenzeichen ...Bild 42 von 77 ... nahezu einer ganzen Generation.Bild 43 von 77 Nach wie vor dienen Tätowierungen gerne auch dazu, seine ewig währende Zuneigung zu jemanden auszudrücken, ...Bild 44 von 77 ... seine Verbundenheit zu etwas deutlich zu machen ...Bild 45 von 77 ... oder jemandem zu gedenken, sei es den Opfern der Anschläge vom 11. September 2001, ...Bild 46 von 77 ... den gefallenen Soldaten im Irak ...Bild 47 von 77 ... oder den Toten der Hurrikan-Katastrophe "Katrina".Bild 48 von 77 Wer mag, kann auch seine Stirn als Werbefläche bei ebay versteigern. Bei ihr erhielt das Casino Golden Palace für 10.000 Dollar den Zuschlag.Bild 49 von 77 Das Schöne an Tätowierungen ist ja, ...Bild 50 von 77 ... dass sie so grenzenlos viele Möglichkeiten bieten.Bild 51 von 77 Ob bunt oder nur schwarz, ...Bild 52 von 77 ... auf dem Rücken, ...Bild 53 von 77 ... dem Kopf, ...Bild 54 von 77 ... den Beinen, ...Bild 55 von 77 ... den Füßen ...Bild 56 von 77 .. oder anderswo - ein passendes Plätzchen für ein Tattoo findet sich bestimmt.Bild 57 von 77 Man muss sich ja nicht unbedingt gleich ein Dauer-Make-up zulegen, ...Bild 58 von 77 ... eine langweilige Rose stechen ...Bild 59 von 77 ... oder zum Tattoo noch eine Yucca-Palme auf dem Kopf wachsen lassen.Bild 60 von 77 Sogar Barbie ...Bild 61 von 77 ... und Kinder finden schon Gefallen daran. Nein, ein Scherz. Er hier bekommt nur ein so genanntes "Henna-Tattoo" aufgemalt.Bild 62 von 77 Aber die sind ja nun wirklich nur etwas für religiöse Menschen ...Bild 63 von 77 ... und Weicheier.Bild 64 von 77 Genauso wie die in den 90ern verkaufte Strumpfhose mit eingewebtem Fake-Tattoo.Bild 65 von 77 Da loben wir uns doch Isobel Varley. Die Engländerin wird im Guiness Buch als meisttätowierte Seniorin geführt.Bild 66 von 77 In Deutschland hätte diesen Titel wohl "Tattoo-Theo" Vetter verdient gehabt. Er starb jedoch im Juli 2004.Bild 67 von 77 Tätowieren allein ist vielen nicht genug. Daher wollen wir Ihnen auch noch diese beiden vorstellen: Alexander Lambrechts ist der meistgepiercte Mann ...Bild 68 von 77 ... und Elaine Davidson die meistgepiercte Frau der Welt.Bild 69 von 77 Ist das nicht schön?Bild 70 von 77 Dafür, dass sich auch Schweine ...Bild 71 von 77 ... und Rindviecher tätowieren lassen, kann ja nun wirklich kein Mensch etwas.Bild 72 von 77 Sind Sie auf den Geschmack gekommen?Bild 73 von 77 Dann nichts wie los zum nächsten Tattoo-Studio - und nehmen Sie Ihren Partner oder Ihre Partnerin doch auch gleich mit.Bild 74 von 77 So schlimm, dass eine Schwester kommen muss, wird's schon nicht.Bild 75 von 77 Pfeifen Sie auf die Kollegen ...Bild 76 von 77 ... und halten Sie die Ohren steif!Bild 77 von 77