Desaster nach Sabotageakt: Ölpest verseucht den Po
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Der Treibstoff bildet eine bis zu 15 Zentimeter dicke Schicht auf der Wasseroberfläche.Bild 1 von 15 | Foto: ASSOCIATED PRESSItalien hat den Wettlauf gegen die Zeit angetreten: Hunderttausende Liter Öl, die nach einem mutmaßlichen Sabotageakt in den Fluss Lambro gelaufen sind, haben nun auch den Po erreicht.Bild 2 von 15 | Foto: dpaTrotz schwimmender Barrieren konnten die Helfer nicht verhindern, dass das Öl den mit 650 Kilometern längsten Fluss Italiens erreicht hat und sich dort weiter verteilt.Bild 3 von 15 | Foto: ASSOCIATED PRESSDie starke Stömung beschleunigt die Ausbreitung der schwarzen Flut, denn der Po ist nach dem regenreichen Winter stark angeschwollen.Bild 4 von 15 | Foto: dpaDutzende Wasservögel und Wildtiere sind bereits verendet. Auch für die Menschen besteht eine unmittelbare Gefahr.Bild 5 von 15 | Foto: dpaEin Wasserkraftwerk hat die Ölpest bereits erreicht. Die Behörden raten den Bewohnern in den betroffenen Gebieten davon ab, Leitungswasser zu trinken.Bild 6 von 15 | Foto: dpaDie Lombardei fordert die Regierung auf, den Notstand für die Region auszurufen und auch andere Regionen, durch die der Po fließt, bereiten sich auf die Ölflut vor.Bild 7 von 15 | Foto: ASSOCIATED PRESSDie Hintergründe der Umweltkatastrophe sind noch unklar. Unbekannte haben mehrere Tanks einer stillgelegten Raffinerie bei Monza geöffnet und das Öl in die Natur gelassen.Bild 8 von 15 | Foto: ASSOCIATED PRESSZwar wurden zwischen zwei und zehn Millionen Liter des Heiz- und Dieselöls durch eine Kläranlage in Monza aufgefangen, der Rest, bis zu 700.000 Liter, lief jedoch in den Lambro - der "Todesstoß" für den Po-Nebenfluss, wie Medien titeln.Bild 9 von 15 | Foto: ASSOCIATED PRESSDie Verseuchung der Kläranlage stellt ein weiteres Problem dar, denn Abwässer von rund 800.000 Bewohnern der Gegend fließen nun ebenfalls ungeklärt in den Lambro.Bild 10 von 15 | Foto: ASSOCIATED PRESSEs wird davon ausgegangen, dass die Tat einen kriminellen Hintergund hat. Die Ursache könnten Bauspekulationenen sein.Bild 11 von 15 | Foto: ASSOCIATED PRESSIn der Nähe der Raffinerie seien Großbauprojekte geplant, schreiben Medien. Die Staatsanwaltschaft in Monza ermittelt gegen Unbekannt.Bild 12 von 15 | Foto: ASSOCIATED PRESSDas Öl, das nicht abgeschöpft werden kann, wird in den kommenden Tagen die Po-Mündung erreichen, glaubt der Zivilschutz.Bild 13 von 15 | Foto: dpaDamit wären weitere 10.000 Tier- und Pflanzenarten in der Adria bedroht, befürchten Experten. Umweltorganisationen kritisieren die Langsamkeit der Behörden.Bild 14 von 15 | Foto: ASSOCIATED PRESSDie Umweltkatastrophe wird die Region für sehr lange Zeit belasten.Bild 15 von 15 | Foto: ASSOCIATED PRESS