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Mittwoch, 09. Mai 2018

Große Militärparade in Moskau: Russland feiert den Sieg über Nazi-Deutschland

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Russland und andere Ex-Sowjetrepubliken feiern jedes Jahr am 9. Mai den Sieg über Hitler-Deutschland im Zweiten Weltkrieg. (Foto: REUTERS)

Russland und andere Ex-Sowjetrepubliken feiern jedes Jahr am 9. Mai den Sieg über Hitler-Deutschland im Zweiten Weltkrieg.

Russland und andere Ex-Sowjetrepubliken feiern jedes Jahr am 9. Mai den Sieg über Hitler-Deutschland im Zweiten Weltkrieg.

Die Sowjetunion war das Land, das am meisten Menschen in dem von Deutschland entfachten Krieg verlor.

Bis zum Mai 1945 starben im Zweiten Weltkrieg Schätzungen zufolge rund 27 Millionen Bürger der Sowjetunion - 13 Millionen Soldaten und 14 Millionen Zivilisten.

Seit 1965 ist der Tag des Sieges in Russland und anderen ehemaligen Staaten der Sowjetunion ein gesetzlicher Feiertag.

Bei der diesjährigen Parade marschierten 13.000 Soldaten über den Roten Platz.

Moskau führte seine neuen Panzer, ...

... Raketen ...

... und Flugzeuge vor.

Die russischen Militärausgaben fielen 2017 jedoch um 20 Prozent hinter die des Vorjahres zurück.

Insgesamt wurden 66,3 Milliarden Dollar für Rüstung ausgegeben.

Experten gehen davon aus, dass die wirtschaftlichen Probleme des Landes für den Rückgang verantwortlich sind.

Dabei sind die weltweiten Rüstungsausgaben im vergangenen Jahr erneut gestiegen.

Weltweit wurden 2017 rund 1,739 Billionen Dollar für Rüstungsgüter ausgegeben.

Diesjähriger Ehrengast auf dem Roten Platz in Moskau ...

... ist der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.

Netanjahu ist eigentlich zu einem Arbeitsbesuch angereist.

Russlands Präsident Wladimir Putin und der israelische Ministerpräsident stehen seit Langem in engem Kontakt.

Im Syrien-Krieg gibt es aber viele Konfliktfelder zwischen ihren beiden Ländern.

Moskau ist der Verbündete der syrischen Regierung und des Iran, mit denen Israel verfeindet ist.

Die israelische Führung hat angedroht, russische Luftabwehrsysteme S-300 zu zerstören, falls diese an Syrien geliefert werden sollten.

Doch am Rande der Militärparade spielten diese Themen vermutlich keine große Rolle. (fzö)

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