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Sonntag, 26. November 2017

In Seenot vor der Küste Libyens: Wie eine deutsche Fregatte Flüchtlinge rettet

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Anfang November, die deutsche Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" patrouilliert vor Libyen, um gegen Schleuser und den illegalen Waffenhandel vorzugehen. (Foto: Issio Ehrich)

Anfang November, die deutsche Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" patrouilliert vor Libyen, um gegen Schleuser und den illegalen Waffenhandel vorzugehen.

Anfang November, die deutsche Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" patrouilliert vor Libyen, um gegen Schleuser und den illegalen Waffenhandel vorzugehen.

Das Kriegsschiff ist aber auch für Seenotrettungsfälle gewappnet und macht sich sofort auf den Weg, als die Besatzung von einem Schlauchboot rund 30 Seemeilen vor der Küste hört.

Mit Speedboats geht es hinüber, um die Menschen nach und nach an Bord der Fregatte zu bringen.

Nach der Ungewissheit im Schlauchboot, vielleicht gar Todesangst, können die Menschen an Bord der "Mecklenburg-Vorpommern" aufatmen.

Die Rettungsaktionen können bis tief in die Nacht gehen.

Die Besatzung der Fregatte, insgesamt mehr als 200 Männer und Frauen, führt die Flüchtlinge auf das Flugdeck.

Wenn sie nicht erst ärztlich versorgt werden müssen, kommen sie dort zur Ruhe.

Diese 25-Jährige nicht so sehr, ...

... sie bringt am 3. November einen Jungen Namens Marveloy zur Welt.

Für die übrigen Flüchtlinge an Bord heißt es vor allem eines: warten.

Und warten.

Oder Abschied nehmen, ...

... denn einige werden noch im Einsatzgebiet vor Libyen auf andere Schiffe umgeladen. Hier hilft die italienische Küstenwache dabei.

324 Menschen aus mehreren Schlauchbooten machen sich am Ende mit der "Mecklenburg-Vorpommern" auf den Weg nach Italien.

Darunter sind auch etliche Frauen und Kinder.

In Italien angekommen, ist ihre Zukunft ungewiss. Bekommen sie Asyl oder nicht? Dürfen sie bleiben? Im Moment des Einlaufens ist das aber erstmal zweitrangig. Sie leben.

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