Die Energiekosten steigen rasant, ...Bild 1 von 72 .... nur Ihr Gehalt bleibt wie es ist? Keine Sorge, wir haben für Sie schon einmal die besten Energiespar-Tipps zusammengestellt.Bild 2 von 72 Viele davon finden sich auch im Buch von Andreas Schlumberger, "50 einfache Dinge, die Sie tun können, um die Welt zu retten, und wie Sie dabei Geld sparen".Bild 3 von 72 Allein in privaten Haushalten lassen sich rund 20 bis 30 Prozent der Energiekosten einsparen, ohne dass wir auf viele unserer liebgewonnenen Gewohnheiten verzichten müssen.Bild 4 von 72 Kühl- und Gefriergeräte gehören zu den größten Stromfressern im Haushalt. Bis zu einem Drittel der Stromkosten geht auf ihre Rechnung.Bild 5 von 72 Hier kann es sich durchaus lohnen, ältere Modelle zu entsorgen und auf ein energiesparendes Gerät umzusteigen.Bild 6 von 72 Stellen Sie die Temperatur nicht zu niedrig. Je ein Grad Celsius, das der Kühlschrank weniger erzielen muss, spart sechs Prozent Energie. Halten Sie die Temperatur des Kühlschranks am besten bei 7 bis 8 Grad Celsius, ...Bild 7 von 72 ... und stellen Sie ihn nach Möglichkeit an einen kühlen Platz, keinesfalls neben Herd oder Heizung. Schützen Sie den Schrank notfalls mit Styroporplatten.Bild 8 von 72 Öffnen Sie Kühl- und Gefrierschränke nur kurz. Wie so oft im Leben verkürzt auch hier Ordnung die Suchzeit.Bild 9 von 72 Geben Sie keine warmen Speisen in den Kühlschrank, Gefrorenes zum Auftauen aber immer.Bild 10 von 72 Gefriertruhen (es gibt auch kleine) kommen mit 15 Prozent weniger Strom aus als Gefrierschränke. Die beste Temperatur ist minus 18 Grad Celsius.Bild 11 von 72 Tauen Sie regelmäßig ab, aber erst ab einer Eisdicke von über einem Zentimeter.Bild 12 von 72 Auch sonst können Sie in der Küche viel Geld sparen. Mit rund 17 Prozent des gesamten Strombedarfs eines Durchschnittshaushalts gehören Herd und Ofen immer noch zu den Großverbrauchern.Bild 13 von 72 Der altbekannte Elektro-Herd mit Gussplatten ist am weitesten verbreitet, aber auch am teuersten im Verbrauch. Glaskeramikfelder sind schon zehn Prozent günstiger, ....Bild 14 von 72 ... und der Gasherd senkt die Kosten fürs Kochen um 60 Prozent. Im Vergleich zu einem E-Herd können Sie beim Kochen mit Gas im Jahr gut 40 bis 60 Euro sparen.Bild 15 von 72 Manche Stadtwerke fördern sogar das Umsatteln auf einen Gasherd, weil er bei gleicher Leistung wie ein E-Herd jährlich etwa 250 Kilogramm Kohlendioxid weniger produziert. Außerdem halten Gasherde ein Leben lang.Bild 16 von 72 Relativ neu sind Induktionsherde: Sie erzeugen die Hitze im Topfboden selbst. Sie drücken den Verbrauch um ein Fünftel, sind aber teuerer in der Anschaffung. Außerdem braucht man spezielles Kochgeschirr.Bild 17 von 72 Dann gibt es mittlerweile sogar schon Solarkocher, die sich allerdings noch nicht recht durchgesetzt haben.Bild 18 von 72 Auch günstig beim Kochen: Edelstahltöpfe. Sie strahlen viel weniger Wärme ab als Emailletöpfe. Manche modernen Töpfe sind sogar wärmeisoliert und sparen so 15 Prozent Energie.Bild 19 von 72 Ab einer Kochzeit von rund 20 Minuten (im normalen Topf) lohnt ein Schnellkochtopf. Der ist ein Drittel schneller, und das bei einem 50 bis 70 Prozent niedrigeren Energiebedarf.Bild 20 von 72 Der gute alte Wasserkessel ist dagegen nicht zu empfehlen. Selbst bei vorbildlichem Kochverhalten kostet Sie heißes Wasser vom Herd doppelt so viel Energie wie aus dem Wasserkocher.Bild 21 von 72 Doch man muss nicht gleich alles neu kaufen, um beim Kochen zu sparen.Bild 22 von 72 Einfacher Trick: Schließen Sie die Töpfe stets mit einem gut sitzenden Deckel. Ohne den benötigen Sie leicht die vierfache Strommenge, und selbst ein fingerbreit geöffneter Deckel bringt kaum mehr als gar keiner.Bild 23 von 72 Das Vorheizen des Backofens ist nur für wenige Gerichte (z. B. Hefeteig) wirklich nötig. Für Backöfen wie Kochplatten gilt: Restwärme nutzen!Bild 24 von 72 Und: Bezähmen Sie Ihre Neugier und gucken Sie nicht ständig in die Töpfe oder den Backofen. Auch hierbei geht Energie verloren. Mit Deckeln aus Glas lassen sich die Gerichte ebenfalls überwachen.Bild 25 von 72 Sogar beim Kaffeetrinken können Sie Energie einsparen: Halten Sie den Kaffee nicht in der Kaffeemaschine warm, sondern füllen Sie ihn lieber in eine Thermoskanne. Schmeckt auch besser.Bild 26 von 72 Auch bei der Wäsche lässt sich in einem normalen Haushalt viel sparen, ohne dass es gleich schmutzig zugehen muss.Bild 27 von 72 Über drei Viertel des Stroms braucht die Waschmaschine allein zum Aufheizen des Wassers.Bild 28 von 72 Die wichtigste Regel lautet daher: Waschen Sie nicht zu heiß! Vielerorts herrscht zwar noch der Glaube, höhere Temperaturen machten Wäsche sauberer.Bild 29 von 72 Tatsächlich jedoch haben die Wirkstoffe moderner Waschmittel ihr Temperaturoptimum bei 30 bis 40 Grad. Eine 90-Grad-Wäsche frisst nicht dreimal, sondern siebenmal so viel Energie wie eine 30-Grad-Wäsche.Bild 30 von 72 Um den Strombedarf noch weiter zu senken, verfügen einige Maschinen über einen Warmwasseranschluss.Bild 31 von 72 Sie mischen sich aus heißem und kaltem Wasser der Hausleitungen die jeweils benötigte Temperatur.Bild 32 von 72 Füllen Sie die Trommel immer voll. Viele Spartasten vermitteln mit der Aufschrift 1/2 einen falschen Eindruck: Sie sparen höchstens 20 Prozent Strom.Bild 33 von 72 Vielfach lohnt es sich auch, die alte Maschine gegen ein neues Gerät einzutauschen.Bild 34 von 72 Allein die Einsparungen durch eine sparsame neue Waschmaschine betragen gegenüber einer 10 Jahre alten Maschine für eine vierköpfige Familie 40 Euro im Jahr. Bei einer 20 Jahre alten Maschine sind es sogar bis zu 105 Euro.Bild 35 von 72 Dabei sollten Sie vor der Anschaffung auf den Verbrauch der neuen Maschine achten. Die Effizienzklasse A sagt heute nicht mehr viel aus. Informationen über den Energieverbrauch von Elektrogeräten finden Sie unter www.ecotopten.de.Bild 36 von 72 Auf Wäschetrockner sollte man möglichst verzichten. Sie gehören zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Für die gleiche Wäschemenge brauchen Trockner doppelt so viel Strom wie eine Waschmaschine.Bild 37 von 72 In einem Haushalt verursachen Trockner gut zehn Prozent der Stromkosten. Durchschnittlich wendet ein Vierpersonenhaushalt 75 Euro pro Jahr fürs Wäschetrocknen auf. Wer darauf nicht verzichten kann, dem seien ebenfalls die Ecotopten empfohlen.Bild 38 von 72 Für alle anderen gilt: Trocknen Sie die Wäsche einfach an der Luft.Bild 39 von 72 Dies klappt sogar unter widrigen Umständen.Bild 40 von 72 Viel Geld können Sie an trüben Tagen auch durch die richtige Beleuchtung sparen. Beleuchtung macht durchschnittlich rund acht Prozent der Stromkosten eines Haushalts aus.Bild 41 von 72 Wenn Sie zu Weihnachten Ihren Nachbarn imponieren wollen, kann es schnell noch sehr viel mehr werden.Bild 42 von 72 Denn besonders die alten Glühbirnen sind äußerst ineffizient.Bild 43 von 72 Gerade einmal fünf Prozent der verbrauchten Energie verwandelt die Glühbirne in Licht, die übrigen 95 Prozent sind eher eine Art Elektro-Heizung. Also weg damit!Bild 44 von 72 Eine Alternative zur Glühbirne sind Energiesparlampen. Sie verbrauchen bei gleicher Helligkeit nur etwa ein Fünftel des Stroms einer Glühlampe. Sie können eine 100 Watt-Birne durch eine 20 Watt-Sparlampe ersetzen, eine 60 Watt-Birne durch eine 11 Watt-Sparlampe und eine 40 Watt-Birne durch eine 5 bis 7 Watt-Sparlampe.Bild 45 von 72 Energiesparlampen gibt es mittlerweile auch in den unterschiedlichsten Formen. Zwar kosten sie mehr als normale Glühlampen, dafür überleben sie auch leicht zehn Glühbirnen.Bild 46 von 72 Und ihre Bilanz kann sich sehen lassen:Bild 47 von 72 So verursachen Energiesparlampen um 80 Prozent geringere Stromkosten und Kohlendioxid-Emissionen.Bild 48 von 72 Energiefresser im Haushalt sind auch die vielen Stand-by-Schaltungen.Bild 49 von 72 Während man beim guten alten Fernseher nur den Aus-Knopf drehen musste, um ihn auszuschalten, ist es heute komplizierter. Aus ist oft nicht mehr gleich Aus.Bild 50 von 72 Viele Geräte laufen vielmehr auf Stand-by, wobei weiter Strom fließt.Bild 51 von 72 Vor allem Fernseher, Satellitenempfänger, Antennenverstärker und Videorecorder fressen Unmengen an Strom beim Nichtstun.Bild 52 von 72 Bei Privathaushalten macht dies oft ein Zehntel der Stromrechnung aus, einen Durchschnittshaushalt kostet dies jedes Jahr 75 bis 150 Euro. Allein ein Videorecorder kann so leicht 20 Euro im Jahr kosten.Bild 53 von 72 Bei den meisten Geräten ist Stand-by inzwischen der Normalzustand, schlimmer noch: Viele haben gar keinen Netzschalter mehr, der Stand-by Modus ist nicht zu erkennen.Bild 54 von 72 Wenn Sie Klarheit über ihren eigenen "Leerlauf" gewinnen wollen, messen Sie alle Endgeräte mit einem Strommessgerät. Diese Geräte verleihen u.a. Stadtwerke und Verbraucherzentralen.Bild 55 von 72 Schalten Sie Ihre Geräte daher immer am Netzschalter aus. Geht das nicht, installieren Sie Steckdosen mit Schalter, schließen Sie mehrere Geräte an eine schaltbare Steckerleiste oder ziehen Sie einfach die Strippe.Bild 56 von 72 Und wenn Sie ihren alten Schrott entsorgt haben: ...Bild 57 von 72 Wählen Sie beim Neukauf Geräte mit gut erreichbarem Netzschalter und erkundigen Sie sich nach den sparsamsten Ausführungen (Stand-by um ein Watt). Moderne Videorecorder verlieren ihre Programmierung nicht mehr, wenn sie vom Netz getrennt werden.Bild 58 von 72 Am allermeisten Energie sparen Sie jedoch durch richtiges Einheizen.Bild 59 von 72 Denn entgegen einer weitverbreiteten Annahme sind im Haushalt nicht Elektrogeräte die größten Energiefresser, vielmehr werden rund drei Viertel der eingesetzten Energie verheizt.Bild 60 von 72 Wenn man nicht gerade glücklicher Bewohner eines Niedrigenergie- oder gar Passivhauses ist, ist Heizen nämlich eine überaus teure Angelegenheit. So zahlt ein Haushalt durchschnittlich mindestens neun Euro pro Quadratmeter im Jahr für Heizung und Warmwasser.Bild 61 von 72 An einem kalten Tag können allein die Heizkosten schnell auf mindestens fünf bis zehn Euro klettern.Bild 62 von 72 Einfachstes Mittel gegen die Kälte: Ziehen Sie sich warm an oder greifen Sie auf eine Wärmflasche zurück.Bild 63 von 72 Ein anderer Trick: Heizen Sie nur die Räume, die Sie wirklich nutzen. Halten Sie die Temperatur in Wohnräumen bei 18 bis 20 Grad, im Schlafzimmer genügen oft schon 16 Grad. Jedes Grad mehr Raumtemperatur steigert den Energieverbrauch um sechs Prozent.Bild 64 von 72 Wenn Sie mehrere Tage verreisen, stellen Sie die Heizung auf etwa 12 Grad Celsius ein. Drehen Sie die Heizung nie völlig ab. Es kostet unverhältnismäßig viel Energie, ein ausgekühltes Zimmer wieder aufzuheizen.Bild 65 von 72 In einem Raum mit mehreren Heizkörpern ist es günstiger, alle etwas aufzudrehen, als einen die ganze Arbeit alleine machen zu lassen. Sofas, Vorhänge oder Verkleidungen vor dem Heizkörper verhindern eine optimale Abstrahlung und kosten Sie fünf Prozent zusätzliche Energie.Bild 66 von 72 Während der Nacht sollte die Raumtemperatur um fünf Grad gesenkt werden. Um möglichst wenig Wärme über die Fenster zu verlieren, schließen Sie die Vorhänge und lassen Sie Rollos herunter. So senken Sie den Wärmeverlust um zehn bis 20 Prozent.Bild 67 von 72 Dichten Sie zugige Fenster und Türen ab. Gehen Sie mit Schaumstoffstreifen oder Dichtungsprofilen gegen die Ritzen vor. Kleben Sie immer den ganzen Rahmen ab, damit nicht neue Lücken entstehen.Bild 68 von 72 Auch beim Lüften lässt sich viel sparen: Heizung ganz runter und Fenster weit auf. So wird im Winter in vier bis sechs Minuten die komplette Raumluft einer 75 Quadratmeter-Wohnung ausgetauscht und die Wände verlieren nur wenig Wärme.Bild 69 von 72 Zu Beginn der Heizperiode sollten Sie zudem die Heizkörper entlüften, damit sie effizient arbeiten.Bild 70 von 72 Eine Dämmschicht mit hitzereflektierender Oberfläche lohnt sich in jedem Fall hinter den Heizkörpern, damit nicht Wärme nach außen entweicht. In Baumärkten finden Sie eigene Heizkörperdämmplatten in unterschiedlichen Stärken.Bild 71 von 72 Und dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen, und der Winter mag kommen.Bild 72 von 72