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Donnerstag, 21. Oktober 2010

Kinderspielzeug: Mehrheit taugt nichts

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Was ist eigentlich so drin in unserem Kinderspielzeug? Ist der niedlich dreinschauende Teddy vielleicht eine Giftschleuder? Das hat die Stiftung Warentest untersucht - mit erschreckenden Ergebnissen. (Foto: Rike, pixelio.de)

Was ist eigentlich so drin in unserem Kinderspielzeug? Ist der niedlich dreinschauende Teddy vielleicht eine Giftschleuder? Das hat die Stiftung Warentest untersucht - mit erschreckenden Ergebnissen.

Was ist eigentlich so drin in unserem Kinderspielzeug? Ist der niedlich dreinschauende Teddy vielleicht eine Giftschleuder? Das hat die Stiftung Warentest untersucht - mit erschreckenden Ergebnissen.

Wer könnte bei diesem illustren Haufen etwas Böses im Sinn haben? Doch die Realität sieht leider anders aus. Alle abgebildeten sieben Produkte hätten nie verkauft werden dürfen.

Der Plüschaffe von sigikid - eigentlich ein echter Hingucker.

Der Affe brannte im Entflammbarkeitstest viel zu schnell und lichterloh. Flammen dürfen sich bei Plüschtieren maximal drei Zentimeter pro Sekunde ausbreiten.

Bei diesem putzigen Bärchen von Nanu Nana möchte man doch sofort zugreifen.

Im aufgenähten Mund des Bären wurde ein verbotener Azofarbstoff nachgewiesen. Als Reaktion auf den Test wurde das Plüschtier inzwischen vom Markt genommen.

Zur Schadstoffanalyse wird das Plüschtier in seine Einzelteile zerlegt.

Die bunte Ziehschlange von Plan Toys soll den Kindern viel Freude bereiten.

Im Test brach die Zunge ab – ein Kleinteil, das Kinder verschlucken können.

Das gleiche Problem beim Nachziehdrachen von Eichhorn: Bei Belastung riss die Schnur des grünen Drachen. Es löste sich eine Kugel, die Kleinkinder leicht verschlucken können.

Beim Schiebepferd Trotto von Selecta lösen sich die Lederohren leicht ab und können verschluckt werden.

Der Klettverschluss an der Rückseite des Stramplers der Babypuppe Lissi war leicht abzuziehen. Auch ihn können Kleinkinder verschlucken.

Dieser Hase von Tedi enthielt den in Spielzeug verbotenen Weichmacher DEHP. Als Reaktion auf den Test wurde das Plüschtier inzwischen vom Markt genommen.

Für die Prüfung werden Bestandteile des Spielzeugs abgekratzt oder herausgeschnitten.

Im Labor findet eine chemische Prüfung statt.

Insgesamt wurden 50 Spielzeuge getestet.

Kein einziges Holzspielzeug war schadstofffrei.

Und zuletzt sind nur wenige Produkte übrig geblieben, die von der Stiftung Warentest nicht beanstandet wurden. (Stand: Oktober 2010)

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