Synchronschwimmen wird oft belächelt. Wohl auch...Bild 1 von 34 ... weil die Wasserballerinas so theatralische Gesichter mit Dauerlächeln machen.Bild 2 von 34 Dabei ist es harte Arbeit und sogar olympische Disziplin (genaugenommen drei olympische Disziplinen):Bild 3 von 34 Solo...Bild 4 von 34 ... Duett ...Bild 5 von 34 ... und Gruppe (mit vier bis acht Teilnehmerinnen).Bild 6 von 34 Seit einigen Jahren wird als vierte Variante die Kombination geschwommen.Bild 7 von 34 Dort sind bis zu zehn Schwimmer und/oder Schwimmerinnen zugelassen.Bild 8 von 34 Eingefleischte Sychronschwimmerinnen sagen, für ihren Sport brauche man die Beweglichkeit einer Turnerin,...Bild 9 von 34 ... die Ausdauer einer Langläuferin, die Stärke einer Wettkampfschwimmerin ...Bild 10 von 34 ... und die Anmut einer Tänzerin. In Deutschland wurde es seit den 20er Jahren unter der Bezeichnung "Figurenlegen" bekannt.Bild 11 von 34 Wichtigstes Utensil ist die Nasenklammer. Hinzu kommen wasserfeste Schminke und ein Badeanzug.Bild 12 von 34 Olympisches Synchronschwimmen ist bisher noch den Damen vorbehalten, sehr zum Leidwesen einiger Athleten, die auch gern mitmischen würden.Bild 13 von 34 Die Sportart war von 1948 bis 1968 olympisch, und nun wieder seit 1984. Ermittelt werden Mannschaftssiegerinnen und Duett-Gewinnerinnen.Bild 14 von 34 Der Wettkampf besteht aus der Pflicht (2:50 Minuten) und der Kür (4:45 bis 5:15 Minuten). Dabei müssen Elemente aus vier Gruppen gezeigt werden.Bild 15 von 34 Bewegungen an Land sind möglich und werden oft für den Auftakt der Darbietung genutzt. Bewertet werden Synchronisation, Schwierigkeit der Darbietung, Interpretation und Komposition.Bild 16 von 34 Die Figuren für die Pflicht werden vor Wettkämpfen aus einer größeren Anzahl ausgewählt und müssen exakt ausgeführt werden.Bild 17 von 34 Möglich sind ansonsten auch Hebungen, Würfe und jede Menge anderer Figuren.Bild 18 von 34 Wichtig ist die Körperspannung.Bild 19 von 34 Bei allen Figuren müssen die Schwimmerinnen zudem immer weiter paddeln, sonst gluckern sie unfreiwillig ab, was zu Punkteabzug führen würde.Bild 20 von 34 Abstützen am Boden ist auch nicht erlaubt, ebenso das Aufhören mitten in der Darbietung oder das zweimalige Wiederholen einer nicht gelungenen Figur.Bild 21 von 34 Verpönt sind Knickebeine ...Bild 22 von 34 .... und eine unfreundliche Mimik. Hier gilt wie beim Eiskunstlaufen: es soll leicht aussehen.Bild 23 von 34 Zwischen den Figuren ist nur sehr kurz Zeit, um wieder Luft zu holen. Dass nur wenige Synchronschwimmerinnen ohnmächtig werden, ist eines der Mysterien der Sportart.Bild 24 von 34 Auch wie weit sich die Schwimmerin aus dem Wasser, das ja bekanntlich keine Balken hat, erheben kann, gilt als Qualitätsmerkmal.Bild 25 von 34 Das sieht sehr dramatisch aus, aber die Schwimmerin braucht keine Hilfe.Bild 26 von 34 Dramatische Gesten und schöne Badeanzüge sind Pflicht.Bild 27 von 34 Bei der Nummer kann man mal das Lächeln sein lassen...Bild 28 von 34 ... ebenso wie hier.Bild 29 von 34 Dramatik im Wasser - Lorena Zaffalon (Italien) schenkt der Konkurrenz nichts.Bild 30 von 34 Die Spanierinnen tanzen sogar im Wasser Flamenco.Bild 31 von 34 Diese Figur könnte vielleicht Stachelraupe heißen.Bild 32 von 34 Man kann sich vorstellen, wie diese Reihe weitergeht.Bild 33 von 34 Synchronschwimmen - was so leicht aussieht, ist in Wahrheit harte Arbeit für Kopf und Körper. (Andrea Beu)Bild 34 von 34