Ist Second Life wirklich so tot, wie behauptet wird? Was treiben die 1,5 Millionen aktiven Nutzer der 3D-Welt den ganzen virtuellen Tag? Kommen Sie mit und sehen Sie selbst.Bild 1 von 80 Die Begrüßungsinsel "Orientation Island" hat man in zwei Minuten erkundet, das Outfit der herumlungernden Damen ebenso. Die Sesamstraße ist spannender.Bild 2 von 80 Nachrichten-Junkies könnten den n-tv News-Feed verfolgen. Man wird in diesem Fall aber zu leicht abgelenkt.Bild 3 von 80 Mehr Unterhaltung findet man wie im wahren Leben am Strand. Die Badenixe ist in Wahrheit übrigens eine selbständige Geschäftsfrau aus Hamburg.Bild 4 von 80 Wenn zwei virtuelle Herzen zueinander finden, kann das zu paradiesischen Zuständen führen...Bild 5 von 80 ... oder zu Langeweile, wenn man immer nur auf Sofas sitzt und tut, was der eigentliche Zweck von "SL" ist: Chatten. Da ist ein eleganter Abgang angesagt.Bild 6 von 80 Der Bus fährt leider nur nach "nowhere". Also schnell zu Fuß dorthin, wo das Leben 2.0 vielleicht toben könnte.Bild 7 von 80 Die Cyberhure im "Red Light District" weist jeden Mann ab, dem die virtuellen Körperteile zum Sex fehlen. Ab Werk hat ein Avatar so etwas nicht. Was tun?Bild 8 von 80 Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Leider kostet hier ein animierter Penis 400 Lindendollar - umgerechnet einen echten Euro. Definitiv zu teuer!Bild 9 von 80 In Sex-Ramsch-Läden weiß man dafür nicht, ob die Teile auch wirklich funktionieren. Voll ist es hier trotzdem immer.Bild 10 von 80 Die Straßen um den nächstgelegenen öffentlichen "Orgien-Raum" sind hingegen gähnend leer. Finstere Gegend!Bild 11 von 80 Hier treiben sich leicht geschürzte und schwer bewaffnete Frauen herum, die...Bild 12 von 80 ... auf alles schießen, was sich bewegt. Zum Glück sind Avatare kugelfest.Bild 13 von 80 Wem sind diese Armen zum Opfer gefallen? Führt hier die virtuelle Mafia einen Bandenkrieg?Bild 14 von 80 Offenbar ein Eifersuchtsdrama - das Messer steckt noch.Bild 15 von 80 Diese Ermittler sind nicht echt. Deutsche Polizisten haben in Second Life nichts verloren. Und der Verfassungsschutz aus NRW läuft nicht im T-Shirt samt Logo herum.Bild 16 von 80 Cyber-Dirnen werben oft mit realen Fotos. Wenn das der Datenschutz wüsste! - Nach so viel Sex and Crime müsste man jetzt kurz frische Luft schnappen...Bild 17 von 80 Ein Flug über Werbetafelwüsten schafft keine gute Laune. Alles scheint unbewohnt und menschenleer.Bild 18 von 80 Wo sind all die Avatare hin?? Da taucht plötzlich "Dirty Kitty" auf. Sie empfiehlt,...Bild 19 von 80 ... doch mal diese laszive Schönheit um Rat zu fragen, ihres Zeichens virtuelle Bordellbetreiberin, in Wahrheit ein arbeitsloser alleinerziehender Vater aus Norddeutschland.Bild 20 von 80 Nur auf persönliche Empfehlung darf man an einer Sklaven-Auktion teilnehmen. Diese Events finden im Verborgenen statt.Bild 21 von 80 Manche Sklaven werden sogar in Käfige mit Zeitschaltuhr gesteckt.Bild 22 von 80 Natürlich sind alle Rollenspiele freiwillig und Geschmacksache. Wem so etwas nicht gefällt,...Bild 23 von 80 ... kann ja in futuristischen Geräten umherfliegen und aus luftiger Höhe das pralle virtuelle Leben suchen.Bild 24 von 80 Wer es nicht so modern mag, kauft dieses Flugsegelschiff, das Jules Verne bestimmt gefallen hätte.Bild 25 von 80 Originell ist auch die "Spinner", das Polizeiauto aus dem Film "Blade Runner". Mit dem kann man prima Avatare erschrecken. Die Sirene dringt auch virtuell durch Mark und Bein.Bild 26 von 80 Eine "Selene Cloud Hugger" eignet sich dafür, langweilige Einkaufszentren mit ökologisch unbedenklichen Abgasen einzunebeln und die Avatare vom Konsumrausch abzuhalten.Bild 27 von 80 Man kann aber auch in luftiger Höhe parken und dort Avatarinnen für Fotoshootings casten.Bild 28 von 80 Diese Dame beim Chat in einer "Selene" stammt aus Athen, Griechenland und nennt sich stilsicher "Artemis".Bild 29 von 80 Wer immer nur chattet, sucht manchmal Ruhe. Sehr ruhig ist ein U-Boot in virtuellem Meer.Bild 30 von 80 Man findet zwar potenzielle Abschussobjekte per Periskop und die Torpedos treffen. Leider kann man den Gegner aber nicht versenken.Bild 31 von 80 Dafür kann dieses Space Shuttle richtig fliegen. Im Raumfahrtmuseum in Second Life gibt es alles, was man zum Thema suchen könnte,...Bild 32 von 80 ... alle Raketen, maßstabsgetreu und in jeder Größe. Die Reise dorthin ist billiger als die ins reale Houston.Bild 33 von 80 Ob der Astronaut und Weltraumpionier Alan Shepherd (1923-1998) ahnte, dass man ihm in einer virtuellen Welt ein Denkmal setzen würde?Bild 34 von 80 Avatare, die Astronauten werden wollen, können im Mondfahrzeug trainieren.Bild 35 von 80 Eher künstlerisch veranlagte Naturen erheben sich in Second Life nicht mit Flugzeugen in die Lüfte, sondern mit großen Vögeln.Bild 36 von 80 Oder mit Zeppelinen. Die schweben unendlich hoch, sind aber auch unendlich langsam.Bild 37 von 80 Dieser junge Avatar mit Waschbrettbauch weist den Weg in den Weltraum - unendliche virtuelle Weiten.Bild 38 von 80 Auf der Reise nach oben tauchen im Dunkeln verwunschene fliegende Schlösser auf.Bild 39 von 80 Eine kleine "Raumstation" an der obersten Grenze. Hier probieren Avatare ungestört komische Fluggeräte aus und amüsieren sich dabei köstlich.Bild 40 von 80 Um Mitternacht sollte man hier den selbstgebauten Laserstrahl bewundern, der auf einen Zwergplaneten gerichtet ist.Bild 41 von 80 Im 'Weltraum kann es zu unerwarteten Begegnungen kommen. Der Beginn einer wundervollen Freundschaft?Bild 42 von 80 Ein Freundschaftsdienst auch hier - Nacktpose auf dem Konferenztisch für den Chef. Alice Schwarzer, übernehmen Sie!Bild 43 von 80 Für ein paar Lindendollar mehr zeigt auch diese "Sekretärin", was sie hat.Bild 44 von 80 Wer auf die falschen Knöpfe drückt, kann jedoch das Mobiliar samt der Raumstation in die virtuelle Luft sprengen...Bild 45 von 80 ...endet allerdings dann nicht als Skelett wie dieser Saurier.Bild 46 von 80 Bei Sonnenuntergang fragen wir die schöne Thaumata Strangelove, wo hübsche Avatare auf uns warten.Bild 47 von 80 Am Strand ist Frau zu sehr beschäftigt, um neugierige Fragen zu beantworten.Bild 48 von 80 Eva, Hotelfachgehilfin aus Franfurt/Main, steht weder real noch virtuell auf Kerle, und wendet sich gelangweilt ab.Bild 49 von 80 Laila posiert, spricht aber nur portugiesisch und will nicht mitkommen.Bild 50 von 80 Im virtuellen Dresdner Zwinger kann man zwischendurch humanistische Bildung tanken, um immer ein Gesprächsthema zu haben.Bild 51 von 80 Eine Begegnung der merkwürdigen Art. Lucas Cranach der Ältere trifft auf einen Avatar.Bild 52 von 80 Die Tugend der Renaissance war die Neugier. Diese Herrschaften, lebten sie heute, hätten sicher virtuelle Welten ausprobiert.Bild 53 von 80 Vorträge über Kultur sind allerdings auch hier oft langweilig. Aber auch in Second Life kann man auf die Beine der Nachbarin starren...Bild 54 von 80 ...oder auf die eigenen virtuellen Fingernägel.Bild 55 von 80 Tai Chi für Avatare ist das Sinnloseste, was man sich vorstellen kann.Bild 56 von 80 Sinnvoller ist es, ein Fischerboot allein aus einem Hafen hinaus- und wieder hineinzusteuern. Nicht nur für kleine Jungs...Bild 57 von 80 ...sondern auch für Mädchen eignet sich das "Tuc-Boat", das "tuc tuc" macht. Sehr niedlich, und Frauen lassen sich gern mitnehmen.Bild 58 von 80 "Labormaus69" ist im realen Leben Diplom-Biologin und schreibt Musikkritiken. Zu viel Suche nach Sex sei nicht gut...Bild 59 von 80 ...und ein Kirchgang mit gregorianischer Musik könne zum Ausgleich nicht falsch sein. Hier die berühmte Georgskirche, ein UNESCO-Weltkulturerbe...Bild 60 von 80 ...auf der Halbinsel Reichenau am Bodensee. Die Erzdiözese Freiburg hat das Bauwerk aus der Karolinger-Zeit in Second Life maßstabsgetreu nachbauen lassen.Bild 61 von 80 Manche Avatare finden Kultur langweilig und wollen nur shoppen...Bild 62 von 80 ...oder stundenlang am Outfit feilen und in den Spiegel blicken.Bild 63 von 80 Der Cybertourist von heute kann das reale Bayern meiden und stattdessen virtuell am Münchner Rathaus lustwandeln...Bild 64 von 80 ...oder den Checkpoint Charlie testen. Auch ohne gültige Reisedokumente werden Avatare durchgelassen.Bild 65 von 80 Diese Punker-Braut ist Historikerin und empfiehlt uns, altrömische Fresken anzuschauen.Bild 66 von 80 Salve Avatare! Auch die römischen Legionäre fühlen sich in der antiken Villa sichtlich wohl.Bild 67 von 80 Ob die hier virtuelle Feldzüge nach Germanien planen? Morituri te salutant!Bild 68 von 80 Eine der Anführerinnen der schwer bewaffneten Kohorte ist im echten Leben eine harmlose Hausfrau aus einem Dorf in Niedersachsen.Bild 69 von 80 Was passt nicht in dieses Bild?Bild 70 von 80 Diese hübsche Dame erinnert uns wieder an die einzig sinnvolle Frage: Wie komme ich mit netten Leuten in Kontakt?Bild 71 von 80 Eine spontane Einladung in ein virtuelles Stundenhotel ist sicher kein guter Anfang,...Bild 72 von 80 ...auch wenn manche Leute für einen Quickie in der Dusche zu haben sind.Bild 73 von 80 Das Klischee stimmt: Frauen sind romantischer.Bild 74 von 80 Manche Avatare fühlen sich beim Liebesspiel gestört, auch wenn es ein öffentlicher Sex-Club ist.Bild 75 von 80 Dann doch lieber ein romantischer Abend mit virtuellem Champagner am Strand,...Bild 76 von 80 ...der einem intimen Zusammensein vorausgehen sollte und der...Bild 77 von 80 ...so romantisch enden kann, wie er begonnen hat.Bild 78 von 80 Diese Schöne wäre zu haben. Aber warum für Cybersex bezahlen, wenn man ihn auch gratis haben kann?Bild 79 von 80 Cyberhuren hätten Barack Obama gewählt, sagt diese. Willkommen zurück in der Wirklichkeit! (Text und Screenshots: Burkhard Schröder)Bild 80 von 80