"Schnackseln" und andere Bonmots: Fürstin Gloria von Thurn und Taxis
Bilderserien
Die Frau weiß, wie man provoziert.Bild 1 von 68 Oder ist sie immer so?Bild 2 von 68 Ihr jüngster TV-Auftritt gibt jedenfalls mal wieder Anlass, sich dem deutschen Adel zu widmen.Bild 3 von 68 Als wir kürzlich an dieser Stelle zu bedenken gaben, ...Bild 4 von 68 ... dass die Aussagen der Fürstin Gloria nicht so ganz taufrisch erschienen, ...Bild 5 von 68 .... erreichte uns ein Sturm des Protestes.Bild 6 von 68 Gestandene Männer fühlten sich bemüßigt, die wortgewandte Gloria in Schutz zu nehmen.Bild 7 von 68 Ein Leser schrieb zum Beispiel: "Die dekadente Verwestlichung und die Beliebigkeit moralischer Grundsätze sind das Grundübel, die die Menschen in den genannten Regionen (Anm. d. Red.: es geht überwiegend um Afrika) ...Bild 8 von 68 ... in die vorher genannten Probleme von Aids treiben." ... Und: "Einzig der Islam bietet dagegen noch eine relativ schützende Immunreaktion."Bild 9 von 68 Na Bravo, Burka statt Kondom?Bild 10 von 68 Wir wollen mal nicht übertreiben und fahren fort.Bild 11 von 68 Die Ansicht, dass Veränderungen im Sexualverhalten und die Verwendung von Kondomen die Infektionsraten senken können, wurde mit der Antwort abgeschmettert, ...Bild 12 von 68 ... "dass ein freizügigerer Umgang mit Kondomen auch zu einem freizügigeren Umgang mit Sexualität führt. ...Bild 13 von 68 ... Und da auch Kondome versagen und defekt sein können, wird die Infektionsrate eher erhöht als abgesenkt." Findet ein Leser.Bild 14 von 68 Auch eine interessante Betrachtungsweise.Bild 15 von 68 Auf die Vermutung der "diesen Unsinn verzapfenden" Redakteurin, dass Beten zwar schön ist, leider aber kein Heilmittel für so üble Krankheiten wie Aids darstellt, wusste ein Leser zu berichten, ...Bild 16 von 68 ... dass "Gottes Kraft auch heute noch - nicht nur in Lourdes - Dinge geschehen lässt, die für uns unerklärbar sind."Bild 17 von 68 Und er verweist "auf die Heilung des krebskranken Jungen bei dem Besuch des Papstes in Deutschland".Bild 18 von 68 Die Redakteurin wurde aufgefordert, sich "im Gebet inspirieren zu lassen und ihrem Schöpfer doch ein wenig mehr zuzutrauen".Bild 19 von 68 Diesen Hinweis nahm sie natürlich dankend an und wird es bei nächster Gelegenheit mal ganz doll versuchen.Bild 20 von 68 Auch wurde von Leserseite gefragt, ob wir (www.n-tv.de) eigentlich ein Nachrichtensender oder ein Karnevalsverein sind, denn ...Bild 21 von 68 ... "die Standpunkte von Frau Thurn und Taxis seien durchaus seriös zu betrachten".Bild 22 von 68 Belegt wurde diese These mit der fundierten Bemerkung: "Beispielsweise haben Länder in Afrika mit katholischer Prägung nachweislich eine deutlich niedrigere Aids- Rate als andere Länder in der Region."Bild 23 von 68 Auch wurde die Autorin gefragt, ob sie denn gar keine Ahnung von Katholizismus, Ethik und Moral habe.Bild 24 von 68 Und zugegeben, hier kann man sie erwischen! Katholizismus, nun ja, sie ist eher protestantisch, was ihr aber nicht verbieten sollte, sich in Fragen der Ethik und Moral äußern zu dürfen, ...Bild 25 von 68 ... vor allem, da sie ja nicht die Meinung des kompletten Senders vertrat, sondern ihre eigene - und dies auch deutlich durch ihren Namen unter dem Artikel kennzeichnete.Bild 26 von 68 Soviel nur mal zur journalistischen Kennzeichnungspflicht.Bild 27 von 68 Aber schweifen wir nicht ab, kommen wir zurück zu Ethik und Moral: ...Bild 28 von 68 ... Als praktizierender Mensch, Mutter und nicht als Moralapostel würde die Autorin ihrem näheren und auch weiteren Umfeld immer raten, zu gegebenem Anlass ein Kondom zu benutzen.Bild 29 von 68 Dies hat nichts mit Gottlosigkeit, Unmoral oder Menschenverachtung zu tun, sondern im Gegenteil.Bild 30 von 68 Auch auf die Gefahr hin, im Mittelalter auf einem Scheiterhaufen verbrannt worden zu sein, würde die Autorin ihren geliebten Kindern, wenn sie denn in weiter Zukunft so weit sind, raten, auf schützende Maßnahmen bei Liebeleien auf gar keinen Fall zu verzichten!Bild 31 von 68 Aus vielerlei Gründen!Bild 32 von 68 Aus gesundheitlichen Gründen!Bild 33 von 68 Aus hygienischen Gründen!Bild 34 von 68 Und auch fortpflanzungstechnisch!Bild 35 von 68 Auch wurden wir aufgefordert, den Bericht über die glanzvolle Gloria vom Sender zu nehmen, weil er "zu aggressiv" und "zu subjektiv" sei.Bild 36 von 68 So ist das aber nunmal mit der Meinungsfreiheit in diesem Lande!Bild 37 von 68 Die Fürstin darf sagen, was sie will, ...Bild 38 von 68 ... und andere dürfen das eben auch!Bild 39 von 68 Sie sagte zum Beispiel: "Ich empfehle meiner Tochter, nicht die Pille zu nehmen. Die Pille ist eine Form der Abtreibung. Leben ist gottgewollt."Bild 40 von 68 Und: "Kondome gegen Aids helfen nicht. ...Bild 41 von 68 ... Was nützt, ist, einen Mann zu haben, der treu ist."Bild 42 von 68 Schön, wenn man über einen treuen Mann verfügt, das wünscht man doch jedem. Leider sieht die Realität überall auf der Welt aber anders aus.Bild 43 von 68 Und nicht jede Frau ist, wie - wir nennen sie der Einfachheit halber mal "die Fürstin" - fürs Zölibat und die totale Mannlosigkeit geschaffen.Bild 44 von 68 Weiter mit Gloria: Afrikanern empfehle sie Treue als bestes Mittel gegen Aids.Bild 45 von 68 Und natürlich hat sie auch eine ganz einfache Erklärung für das größere Schnackselbedürfnis des Afrikaners: ...Bild 46 von 68 Von Reportern der "Bild am Sonntag" gefragt: "Sie haben als Kind einige Jahre in Afrika verbracht - stammt daher Ihre Theorie, dass 'der Neger mehr schnackselt als wir?'", ...Bild 47 von 68 ... weiß die Fürstin: "Die Afrikaner sind mitnichten anders drauf als wir. Dass die mehr schnackseln, hat mit den klimatischen Bedingungen da unten zu tun."Bild 48 von 68 Ach so! Weniger an, schneller zur Sache!Bild 49 von 68 Am Polarkreis hingegen hätte man mehr an, ergo: Es dauert länger, sich auszuziehen, darum dann auch keine Lust mehr.Bild 50 von 68 Wie wär's denn mit der Theorie, dass sich in kühleren Regionen Aids sowieso nicht verbreiten kann, weil die Erreger erfrieren?Bild 51 von 68 Aber lassen wir das lieber, sonst wird der Gedanke noch aufgegriffen.Bild 52 von 68 Bestätigt fühlt sich die Autorin des Schmäh-Artikels allerdings auch durch eine Aussage der Fürstin, die sie eben diesem zitierten Interview der "BamS" entnimmt: ...Bild 53 von 68 ..." Wenn man sich Gedanken macht, was andere von einem halten, soll man zu Hause bleiben. Wer sowas tut, den finde ich ziemlich spießig."Bild 54 von 68 In diesem Sinne ...Bild 55 von 68 Die Fürstin lässt andere sagen und tun, was sie wollen, sie braucht niemanden, der sie beschützt.Bild 56 von 68 Und selbst auf die doch recht provokanten Fragen der Bild-Reporter: "Es gab immer wieder Gerüchte, dass Ihr Mann Johannes diverse sexuelle Präferenzen hatte" ...Bild 57 von 68 ... bleibt die Fürstin cool und antwortet: ...Bild 58 von 68 ... "Ich weiß es nicht. Aber mein Gott, das waren die wilden 70er-Jahre. Mein Mann war ein Kind seiner Zeit, der hat nix ausgelassen. ...Bild 59 von 68 ... Johannes und ich haben uns sehr geliebt, und er war froh, als wir uns gefunden hatten. ...Bild 60 von 68 ... Er wollte Kinder, ...Bild 61 von 68 ... ein bürgerliches Leben."Bild 62 von 68 Und über ihren Sohn wollte man wissen: "Ihr Sohn, Fürst Albert, ist 25 Jahre alt und praktizierender Single. ...Bild 63 von 68 ... Was, wenn er zu Ihnen käme und sagt: 'Mama, ich bin homosexuell'!?"Bild 64 von 68 "Das wäre für mich gar kein Problem. ...Bild 65 von 68 ... Ich bin ein moderner Mensch, ich bin mit Homosexualität aufgewachsen. Damit hat man gelernt umzugehen, obwohl es eigentlich nicht sein soll. ...Bild 66 von 68 ... Wir können nur versuchen, dem Ideal der Heiligkeit zu entsprechen. Wir müssen versuchen, die Sünde zu meiden, aber...Bild 67 von 68 ... es gelingt nicht immer!" (Text: S. Oelmann, Fotos: AP/ dpa)Bild 68 von 68
"Schnackseln" und andere BonmotsFürstin Gloria von Thurn und Taxis