"Professor Brinkmann" ist tot: Klausjürgen Wussow, der mit der "Schwarzwaldklinik" berühmt wurde, starb im Alter von 78 Jahren. Zuletzt lebte der an Demenz erkrankte Schauspieler in einem Pflegeheim bei Berlin. Mehrfach musste er auf der Intensivstation behandelt werden.Bild 1 von 24 Der Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler trat in etwa 160 Rollen auf. Zu seinen Stationen seit 1948 gehörten das Hebbel-Theater in Berlin, das Theater am Schiffbauerdamm, die Städtischen Bühnen Frankfurt, Düsseldorf, Köln, Zürich und München.Bild 2 von 24 Seinen Durchbruch im Fernsehen feierte Wussow 1970 mit der Reihe "Kurier der Kaiserin" (das Foto stammt aus dem Jahr 1971).Bild 3 von 24 Von 1964 bis 1984 war er unter Intendant Claus Peymann am Wiener Burgtheater. Peymann wollte ihn wegen seiner Fernsehrollen allerdings nicht mehr an der "Burg" haben.Bild 4 von 24 Sein Image als seichter Schauspieler bekam Wussow mit dem Start der "Schwarzwaldklinik" im Oktober 1985, als die erste von insgesamt 70 Folgen ausgestrahlt wurde.Bild 5 von 24 Wussow wurde zur festen Größe der Fernsehunterhaltung; ...Bild 6 von 24 ... er war auf dem "Traumschiff", im "Tatort", feierte mit der Serie "Klinik unter Palmen" (Bild) einen weiteren Erfolg mit einer Arztrolle und gab ein Gastspiel in der Krankenhausserie "In aller Freundschaft".Bild 7 von 24 Zum letzten Mal stand er als Professor Brinkmann vor der Kamera - für zwei 2005 ausgestrahlte Specials der "Schwarzwaldklinik".Bild 8 von 24 In diesen Specials spielte auch sein Sohn Sascha (Alexander) mit.Bild 9 von 24 Auch Barbara Wussow war dabei - in ihrem Fall allerdings wieder, denn sie hatte bereits in den achtziger Jahren die Schwester Elke gegeben (auf dem Bild hinter Gaby Dohm).Bild 10 von 24 Der Produzent von "Schwarzwaldklinik" und "Traumschiff", Wolfgang Rademann, sagte: "Ein Fernsehdenkmal ist gestorben." Wussow sei mit als Professor Brinkmann in die deutsche Fernsehgeschichte eingegangen und eine "richtige TV-Legende".Bild 11 von 24 "Es gibt selten einen Schauspieler, der so deckungsgleich auf einer Rolle lag wie Klausjürgen Wussow als Professor Brinkmann."Bild 12 von 24 Wussows Film-Ehefrau in der "Schwarzwaldklinik", Gaby Dohm, würdigte Wussow als besonderen Menschen: "Ich bin sehr traurig, er war ein liebenswerter Kollege, ehrlich und hilfsbereit".Bild 13 von 24 "Ich bin wie ein bunter Hund, mich kennen alle", sagte Wussow selbst einmal. Schlagzeilen machte Wussow auch mit seinem Privatleben. Nach seiner ersten Ehe mit der Schauspielerin Jolande Frantz, aus der er die Tochter Konstanze hatte, ...Bild 14 von 24 ... war Wussow von 1960 bis 1992 mit der Schauspielerin Ida Krottendorf verheiratet. Aus dieser Ehe entstammen die Kinder Barbara und Alexander, die ebenfalls Schauspieler wurden.Bild 15 von 24 1986 trennte sich Wussow für Yvonne Viehöfer von Krottendorf. Nach einem langen, in den Medien ausgetragenen Streit erfolgte 1992 die Scheidung und die Hochzeit mit Viehöfer.Bild 16 von 24 Zu den beiden Kindern, die sich auf die Seite der Mutter gestellt hatten, gab es lange keinen Kontakt, erst in den letzten Jahren normalisierte sich das Verhältnis wieder.Bild 17 von 24 Mit seiner dritten Frau Yvonne bekam Wussow 1993 Sohn Benjamin, doch auch diese Ehe scheiterte:Bild 18 von 24 2000 trennte sich das Paar, und es gab erneut eine spektakuläre Schlammschlacht bis zur Scheidung 2003. Yvonne Wussow starb im September 2006 an Krebs.Bild 19 von 24 Kurz vor der Scheidung hatte Wussow, inzwischen mit der Witwe des Boxers Bubi Scholz, Sabine Scholz, liiert, private Insolvenz anmelden müssen. 2004 heirateten Wussow und Scholz. Danach mehrten sich seine gesundheitlichen Probleme.Bild 20 von 24 Seine Kinder Barbara und Alexander Wussow hatten sich erst Anfang Mai in einem sehr emotionalen Appell mehr Respekt für ihren schwer kranken Vater gewünscht.Bild 21 von 24 "Es ist keine Sensation, gehen zu müssen. Unsere Familie hat genügend erlebt, das reicht für mehrere Leben, und es wäre schön, wenn man der Geschichte meines Vaters, ...Bild 22 von 24 ... der so vielen Menschen so viele schöne Stunden beschert hat, den nötigen Respekt entgegenbringt und ihn in Ruhe gehen lässt", schrieb Alexander Wussow darin.Bild 23 von 24 Barbara Wussow sagte, sie wünsche, "dass man ihn seinen letzten Lebensweg gehen lässt, ohne persönlich in den Medien abgebildet und vorgeführt zu werden. In Ruhe und Würde und mit Respekt."Bild 24 von 24