Ermittlungen im Pariser Tunnel: Lady Diana zehn Jahre tot
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Zehn Jahre nach dem Tod von Prinzessin Diana ermittelt erstmals ein britisches Geschworenengericht direkt in Paris.Bild 1 von 29 Die elf Jury-Mitglieder wollen die genauen Umstände des tragischen Unfalls am 31. August 1997 klären, bei dem Diana, ihr ägyptischer Liebhaber Dodi al Fayed sowie ihr Fahrer Henri Paul ums Leben kamen.Bild 2 von 29 Weil die elf britischen Jurymitglieder in Paris einen Schwarm von Paparazzi fürchten, wie er sich in der Todesnacht an die Fersen von Diana geheftet hatte, hielten sie die Etappen ihrer Spurensuche geheim.Bild 3 von 29 Es galt jedoch als sicher, dass sie die wichtigsten Schauplätze des Dramas inspizieren würden: Das Hotel "Ritz" an der Place Vendôme, wo Dodi und Diana um kurz nach Mitternacht in einen Mercedes stiegen.Bild 4 von 29 Die Unterführung an der Pont de l'Alma am nördlichen Seine-Ufer, wo der Wagen um 00:25 Uhr gegen einen Pfeiler knallte.Bild 5 von 29 Und die Klinik Pitié-Salpêtière, in der Diana um 04:00 Uhr für tot erklärt wurde.Bild 6 von 29 "Die Ermittlungen in Paris sind sehr schwierig, weil wir den Schutz unseres eigenen Rechtssystems verlassen", sagte ein Sprecher des Geschworenengerichtes. (Foto: Lady Dis Schwester Lady Sarah McCorquodale)Bild 7 von 29 "Plötzlich werden wir durch die Straßen der Stadt laufen, ohne eine behördliche Aufsicht über die Menschen um uns herum."Bild 8 von 29 Obwohl französische und britische Behörden schon zwei umfangreiche Ermittlungen abgeschlossen haben, sind Zweifel geblieben. Mohamed al Fayed verdächtigt das britische Königshaus nach wie vor, hinter dem Tod seines Sohnes und Dianas zu stecken.Bild 9 von 29 Ungeklärt blieb auch, ob Diana schwanger war. Zudem ranken sich noch Gerüchte über eine Verlobungsabsicht des Paares vor seinem plötzlichen Tod.Bild 10 von 29 Dodi al Fayed hatte wenige Stunden zuvor einen Ring gekauft, nach Angaben seines Vaters wollte er Diana einen Heiratsantrag machen.Bild 11 von 29 Die Untersuchung unter Führung von Ermittlungsrichter Scott Baker begann vergangenen Dienstag in London und wird bis zu sechs Monate dauern. Polizeilichen Ermittlungen in Großbritannien und Frankreich zufolge war der Fahrer Paul betrunken und fuhr zu schnell.Bild 12 von 29 Mehrere Paparazzi, die Minuten nach dem Unfall vor Ort waren, wurden vom Vorwurf freigesprochen, den Unfall provoziert zu haben.Bild 13 von 29 Die britische Justiz zögerte ihre erste Untersuchung hinaus, bis der Fall für die Behörden in Frankreich endgültig abgeschlossen war.Bild 14 von 29 Im Januar 2004 nahm der königliche Untersuchungsrichter Michael Burgess seine Arbeit auf. Ein von ihm beauftragter Ermittler kam im Dezember zu dem Schluss, dass es keine Verschwörung gegeben hat.Bild 15 von 29 Und jetzt wäre es doch ganz fair, wenn man Dianas Kinder in Ruhe lassen würde ... Das wird aber nicht so einfach.Bild 16 von 29 So eine Art Foto steht seit Monaten ganz oben auf der Liste der Paparazzi: Kate und William, zusammen auf einem Bild.Bild 17 von 29 Danach strebte auch Alessandro Copetti. Am Freitag in den frühen Morgenstunden landete der Fotograf dann den Volltreffer.Bild 18 von 29 Prinz William und Kate Middleton gemeinsam im Auto, das Traumpaar wieder vereint - nun gibt es auch den optischen Beweis, worüber seit Monaten spekuliert wird.Bild 19 von 29 Doch nur wenige Stunden nachdem das Bild auf dem Markt ist, lässt der Prinz mitteilen: Paparazzi hätten sie mit Motorrädern und Autos verfolgt, die Situation sei bedrohlich gewesen.Bild 20 von 29 Für den Zweiten in der britischen Thronfolge ist das Interesse der Fotografen nichts Ungewöhnliches, doch der Zeitpunkt könnte nicht bedenklicher sein, untersucht doch seit einigen Tagen ein Gericht den Tod von Williams Mutter Diana.Bild 21 von 29 Das Verhalten der Fotografen sei gerade jetzt "unverständlich", kritisierte Williams Sprecher Paddy Harverson. Die Situation sei eine potenzielle Gefahr und Besorgnis erregend gewesen.Bild 22 von 29 Die Presse-Beschwerdekommission rief umgehend dazu auf, Fotos, die bei Verfolgungsjagden oder in anderen gefährlichen Situationen entstanden sind, nicht zu veröffentlichen.Bild 23 von 29 Doch die Hysterie um Kate und William (beide 25) kennt keine Grenzen. Schon öfter wurde Kate nicht nur wegen ihres Charmes mit Diana verglichen, sondern auch weil sie die Paparazzi magisch anzieht.Bild 24 von 29 Ihren Geburtstag musste sie mit Polizeischutz feiern. Seit der Trennung im April und den Gerüchten, dass die beiden wieder ein Paar sind und die Verlobung bevorstehe, lechtzen die Medien nach dem endgültigen Foto-Beweis der wieder aufgeblühten Romanze.Bild 25 von 29 "Wenn das das erste Mal ist, dass sie seit Monaten wieder zusammen sind, dann weiß man, dass ein beträchtliches Interesse besteht", sagte der PR- Guru und Publizist Max Clifford der BBC.Bild 26 von 29 Und so prangte am Freitagabend auf dem "Evening Standard" das heißbegehrte Bild. Darauf ist ein offenbar angetrunkener William neben einer kichernden Kate zu sehen. Die Fotografen-Horde hatte ihnen vor dem Londoner Edelclub Boujis aufgelauert.Bild 27 von 29 Doch nach der erbosten Mitteilung des Prinzen entschieden sich mehrere Zeitungen wie die "Daily Mail" oder der "Daily Mirror" die Aufnahme nicht zu zeigen. Nur auf der Internetseite des Massenblatts "The Sun" war das Foto am Morgen zu bestaunen.Bild 28 von 29 Das Liebesglück wird dieser Vorfall wohl nicht fördern: William und Kate hatten sich angeblich auch deshalb getrennt, weil der Druck der Medien zu groß war.Bild 29 von 29
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