... Und wenn sie nicht gestorben wäre, dann lebte sie noch heute.Bild 1 von 29 80 Jahre wäre Marilyn Monroe am 1. Juni 2006 geworden. Doch sie bleibt auf ewig 36 - so alt war sie zum Zeitpunkt ihres Selbstmordes beziehungsweise ihrer Ermordung wahlweise durch die CIA/die Mafia/die Kennedys.Bild 2 von 29 Ihr früher und legendenumwobener Tod hat ihren Status als Filmikone des 20. Jahrhunderts gesichert.Bild 3 von 29 Sie symbolisiert Amerika wie sonst höchstens noch Elvis, James Dean, Coca Cola oder der Marlboro-Mann.Bild 4 von 29 Ihr Leben ist in 300 Biografien erzählt worden: Schwierige Kindheit, Fotomodell, ein paar gute Filme, ein paar kurze Ehen, Affäre mit Kennedy, früher Tod.Bild 5 von 29 Verschwörungstheorien und Nachruhm als blondeste Versuchung, seit es Färbemittel gibt.Bild 6 von 29 "Marilyn Monroe bleibt der ultimative Superstar", urteilt die "New York Times", "die meistbesprochene und -mythologisierte Figur in der Geschichte Hollywoods."Bild 7 von 29 1942: Erste Hochzeit als 16-Jährige mit James Dougherty. Scheidung zwei Jahre später.Bild 8 von 29 1946: Nach erfolgreicher Model-Arbeit folgen erste Filmrollen. Sie nimmt den Künstlernamen Marilyn Monroe an. 1953 erscheint sie auf der Titelseite des ersten Playboy-Magazins.Bild 9 von 29 1954: Durchbruch mit "Blondinen bevorzugt" und "Wie angelt man sich einen Millionär?"Bild 10 von 29 Im selben Jahr: Hochzeit mit dem Baseballspieler Joe DiMaggio. Scheidung allerdings schon zwei Jahre später. Es wurde gemunkelt, dass er mit ...Bild 11 von 29 ... dieser Film-Szene nicht klar gekommen ist. Da gibt es kein Detail, das unbeachtet bleibt. So weist der Verband der deutschen Holzindustrie darauf hin, dass Marilyn Monroe exakt so groß war wie der durchschnittliche deutsche Weihnachtsbaum - 1,64 Meter.Bild 12 von 29 Ihre Körpermaße sind noch heute Gegenstand erhitzter Debatten. "Ich würde mich umbringen, wenn ich so dick wäre wie Marilyn Monroe", lästert das britische Model Liz Hurley.Bild 13 von 29 Woraufhin die US-Schauspielerin Claudia Shear kontert: "Die meisten von uns würden sich umbringen, wenn sie so talentfrei wären wie Elizabeth Hurley." Marilyn Monroe war der Filmstar schlechthin - auch deshalb, ...Bild 14 von 29 ... weil sie ihren Zauber ausschließlich auf der Leinwand entfalten konnte. Im Theater hätte sie kläglich versagt. Der zutiefst unsichere Star musste beim Drehen einzelne Sätze bis zu 59 Mal wiederholen, bevor Betonung und Artikulation endlich stimmten.Bild 15 von 29 So viel Geduld bringt nur die Kamera auf. Dazu kam ihre berüchtigte Disziplinlosigkeit. Eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen sie pünktlich am Drehort erschien, war ein Studiobesuch des sowjetischen Präsidenten Nikita Chruschtschow.Bild 16 von 29 Der Regisseur Billy Wilder (links, bei den Dreharbeiten zu "Manche mögen's heiß") bemerkte daraufhin, man müsse Chruschtschow unbedingt zum Produktionsleiter machen. Wie heutige Superstars aus der Retorte ...Bild 17 von 29 ... war Marilyn Monroe bereits eine von den Studiobossen erfundene Kunstfigur samt Schönheitsoperationen an Nase und Kinn. Ihre erotische Sprechweise mit den weggehauchten Vokalen war das Ergebnis eines intensiven Trainings zur Überwindung ihres Stotterns.Bild 18 von 29 Die private Marilyn Monroe hatte mit dem Image des blonden Vamps und Dummchens wenig gemein. Sie stöberte gern in Buchläden herum und nahm auch schon mal einen Rilke-Band mit.Bild 19 von 29 Sie gründete als eine der ersten Schauspielerinnen Hollywoods eine eigene Produktionsgesellschaft. "In Wahrheit war sie eine hoch intelligente Frau", stellte einmal die deutsche Monroe-Expertin Heidi Draheim klar.Bild 20 von 29 1955 feierte sie einen großer Erfolg mit "Das verflixte 7. Jahr". 1956 folgte die Hochzeit mit dem Schriftsteller Arthur Miller. Scheidung fünf Jahre später.Bild 21 von 29 Die Schöne und der Schlaue: Das wäre eine Traumkombination gewesen, doch die Rolle, die sie auch jenseits des Sets spielen musste, wurde ihr mit der Zeit unerträglich. "Ich schleppe Marilyn Monroe mit mir herum wie eine schwere Last", klagte sie.Bild 22 von 29 1959 erreichte sie den Höhepunkt ihrer Laufbahn mit "Manche mögen's heiß".Bild 23 von 29 "Happy Birthday, Mr. President" - 1962: Der legendäre Gesangsauftritt der Monroe bei einer im Fernsehen übertragenen Geburtstagsfeier für Präsident John F. Kennedy.Bild 24 von 29 Oft kopiert, doch nie erreicht!Bild 25 von 29 Auch die Herren aus dem Ostblock wären ihrem Charme sicher erlegen.Bild 26 von 29 Der Mythos stirbt nie - oder können Sie sich vorstellen, dass jemand, sagen wir, Veronica Ferres oder bereits erwähnte Liz Hurley auf ihrer Hauswand durch ein Gemälde ehrt?Bild 27 von 29 Allen Mordtheorien zum Trotz ist es immer noch am wahrscheinlichsten, dass sie am Ende von ihrem eigenen Image erdrückt wurde.Bild 28 von 29 Eines ist jedoch gar nicht so schlecht, wenn man tot ist: Man bekommt nicht mehr mit, welch' Schindluder mit einem getrieben wird. Ruhe in Frieden, Marilyn.Bild 29 von 29