Bilderserie
Dienstag, 18. September 2018

It's wonderful, it's marvelous: "Mrs. Maisel" räumt bei den Emmys ab

Bild 1 von 63
Kennen Sie Mrs. Maisel? (Foto: REUTERS)

Kennen Sie Mrs. Maisel?

Kennen Sie Mrs. Maisel?

Nein, nicht Inge Meysel, die uns leider schon seit 2004 nicht mehr zum Lachen bringen kann.

Wir meinen diese hier, rechts im Bild, Mrs. Maisel, dargestellt von Rachel Brosnahan (mit Kollegin Alex Borstein).

Denn die "Emmy"-Verleihung dieses Jahr mutierte ausnahmsweise mal nicht zu den "Game Of Thrones"-Festspielen, sondern hatte auch andere Gewinner.

"The Marvelous Mrs. Maisel" ist nämlich DER große Gewinner des Abends.

Mit neun Auszeichnungen holte sich die Hit-Serie "Game of Thrones" zwar die meisten Preise bei den 70. Primetime Emmy Awards, ...

... unter anderem Peter Dinklage für die "Beste Nebenrolle in einer Dramaserie", ...

... doch als großer Gewinner des Abends wird "The Marvelous Mrs. Maisel" angesehen.

Die Amazon-Serie von "Gilmore Girls"-Schöpferin Amy Sherman-Palladino schnappte sich acht Emmys, darunter auch den für die beste Comedyserie.

Amy Sherman-Palladino selbst schreibt somit Emmy-Geschichte.

Sie ist die erste Frau, die in den Kategorien "Beste Regie für eine Comedyserie" und "Bestes Drehbuch für eine Comedyserie" gewinnen konnte.

Weitere Preise für "The Marvelous Mrs. Maisel" holten Rachel Brosnahan als "Beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie" ...

... und Alex Borstein als "Beste Nebendarstellerin in einer Comedyserie".

Wer triumphierte noch?

Tja, der Abend steckte voller Überraschungen!

Die männlichen Pendants zu den Ladys von "The Marvelous Mrs. Maisel" sind zwei Herren der HBO-Serie "Barry". Bill Hader wurde als "Bester Hauptdarsteller in einer Comedyserie" geehrt ...

... und stach damit überraschend Favorit Donald Glover - für "Atlanta" - aus.

Henry Winkler gewann den Preis als "Bester Nebendarsteller in einer Comedyserie".

Für Winkler ist es der erste Emmy seiner Karriere. Zum ersten Mal war er im Jahr 1976 nominiert.

Im Bereich Drama kam es ebenfalls zu Überraschungen. Während sich "Game of Thrones" zum dritten Mal den Preis als "Beste Dramaserie" sicherte, ...

... schnappte sich "The Americans"-Star Matthew Rhys die Auszeichnung als "Bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie".

Bei den Damen durfte sich Claire Foy über den Emmy als ...

... "Beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie" freuen. Foy gewann als junge Queen Elizabeth II. ...

... und widmete die Trophäe der nächsten Besetzung der Netflix-Serie. Sie stach ...

... Favoritin Elisabeth Moss aus, die in "The Handmaid's Tale - Der Report der Magd" brilliert.

Sie selbst glaubt es kaum, aber ja, doch: ...

... Thandie Newton bekommt den begehrten Preis als "Beste Nebendarstellerin in einer Dramaserie" ...

... für "Westworld".

Was war noch los?

In die Fußstapfen von Vorjahresabräumer "Big Little Lies" trat "The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story".

Serienschöpfer Ryan Murphy widmete den Preis als "Beste Miniserie" allen Opfern von Hassverbrechen und den Menschen, die zu früh aus dem Leben gerissen wurden.

Umgeben wurde er von seinen unglaublichen Schauspielern, darunter Penélope Cruz als Donatella und Edgar Ramirez als Gianni Versace. Auch Sänger Ricky Martin ist mit von der Partie.

"Glee"-Star Darren Criss durfte sich über seinen ersten Emmy als "Bester Hauptdarsteller in einer Miniserie" freuen.

Sein weibliches Pendant ist Regina King mit ihrer Performance in "Seven Seconds".

Die Nebendarsteller-Preise im Bereich der Miniserie gingen an die beiden "Godless"-Stars Merritt Wever ...

... und Jeff Daniels, der auf der Bühne auch seinem Serien-Pferd Apollo dankte.

Heidi Klums Show "Project Runway" ging bei den Primetime Emmy Awards leer aus.

Das macht ihr jedoch gar nichts aus, denn sie hat ja den besten Trostpreis dabei - ihren Tom.

Als "Beste Casting-Show" setzte sich "RuPaul's Drag Race" durch. (RuPaul, 2.v.r.)

"Last Week Tonight With John Oliver" wurde mit dem Preis als "Beste Talkshow" ausgezeichnet ...

... und auch Dauerbrenner "Saturday Night Live" wurde geehrt.

Der große Verlierer des Abends ist "The Handmaid's Tale - Der Report der Magd", das dystopische Drama wurde als Favorit für die wichtigsten Preise gehandelt, ging jedoch leer aus.

Unter den Netzwerken teilen sich der US-Sender HBO und Streamingriese Netflix mit je 23 Preisen insgesamt den ersten Platz. Aber nicht nur, was wir "im Fernsehen" sehen, ...

... zählt bei den Emmys, sondern auch das, was wir bei der Verleihung direkt zu sehen bekommen.

Bezaubernd wie immer: Jessica Biel. Ihr trägerloses Kleid von Ralph & Russo bestach durch das geometrische Muster und die lange Schleppe.

Auf Accessoires konnte sie verzichten - sie hatte ihren Mann dabei. So ein Justin Timberlake stünde aber auch jeder Frau.

Scarlett Johansson legte bei den Emmy Awards in einem weißen Balmain-Kleid mit weitem Ausschnitt ...

... und hohem Beinschlitz einen aufregenden Auftritt hin.

Und Kristen Bell zeigte, dass sie über ausgesprochen ausgewogene Proportionen verfügt.

Die hat sie garantiert auch! Penélope Cruz ...

... bezauberte mit dieser luftigen Chanel-Robe.

Black and White - immer ein Hingucker.

Claire Foy (l.) und Sarah Paulson (r.)

Claire Foy übrigens in Calvin Klein mit dem "The Crown"-Kollegen Matt Smith an der Seite.

Sarah Paulson, die wir gerade in "Ocean's 8" sahen, als "Schwarzer Schwan" in Oscar de la Renta.

Nicht so begeistert war die Modepresse von Alex Bledel. Über Geschmack lässt sich aber noch eigentlich nicht streiten, oder?

Auch Connie Britton schaffte es nicht auf die "Best Dressed Liste": ...

... Dabei müsste der "Nashville"-Liebling vielleicht nur ...

... an einer neuen Arm-Choreografie feilen.

Dakota Fannings bodenlanges Kleid von Dior machte die Fashion-Polizei hingegen glücklich.

Kirsten Dunst ist seit vier Monaten Mutter und feierte ihre Rückkehr ins Rampenlicht in Schiaparelli.

Zum Schluss nochmal ein Blick auf das Fast-Hochzeitskleid unserer Heidi. Isses nicht schön? Von Zac Posen.

Tom übt schon mal, nicht über die Schleppe zu stolpern. (soe)

weitere Bilderserien