Über rosa Wolken schwebt er dahin, der Dreamliner.Bild 1 von 36 Hier sehen Sie eine computeranimierte Simulation des neuen Langstreckenjets der Boeing 787-Familie.Bild 2 von 36 Auch dies ist nur eine Computergrafik. Aber jetzt ist es soweit:Bild 3 von 36 Über den ausgerollten roten Teppich hat der Dreamliner die Endmontagehalle in Everett bei Seattle, Washington, fristgerecht verlassen.Bild 4 von 36 Rund 1.500 Zuschauer versammelten sich am 8. Juli 2007, um das "Roll Out" des Dreamliners zu erleben. Die Inszenierung soll perfekt gewesen sein: Im Blitzlicht der Kameras und mit Musikbegleitung öffneten sich die Hangartore.Bild 5 von 36 Blau-weiß lackiert posierte die Boeing 787 vor Mitarbeitern und Gästen aus aller Welt. "Boeing weiß, wie man eine Premiere veranstaltet", zeigte sich der Mechaniker Charles Prather überzeugt. In mehr als 25 Dienstjahren hat er schon einige gesehen.Bild 6 von 36 Der Flugzeuggigant übertrug das Spektakel in 45 Länder. Zulieferer grüßten per Videobotschaft aus allen Ecken der Erde. Zwischendurch tauchten Scheinwerfer den Hangar in eine bizarre Lichterwelt.Bild 7 von 36 Die Boeing-Führungsriege spricht von einer "Revolution", wenn sie ihr neuestes Produkt lobt - und wie gut es ankommt.Bild 8 von 36 In einer ungewöhnlich freundschaftlichen Geste gratulierte sogar der Konkurrent Airbus zur Fertigstellung der Boeing 787 und sprach von einem "großen Tag in der Geschichte der Luftfahrt".Bild 9 von 36 Am Premierentag zählte Boeing bereits 677 Bestellungen von 47 Fluggesellschaften im Wert von über 100 Milliarden Dollar, darunter ein Auftrag über 25 Maschinen von Air Berlin.Bild 10 von 36 Air Berlin bekannte sich bereits 2004 zur Boeing-Farbe Blau - mit dem damals neuen Flugzeugtyp "737-700 Next Generation".Bild 11 von 36 Die ersten Testflüge des Dreamliners waren für August oder September 2007 geplant. Er ist das erste neue Boeing-Flugzeug seit mehr als zehn Jahren.Bild 12 von 36 Rund um die Welt haben Boeing-Mitarbeiter und -Zulieferer am Dreamliner gearbeitet. Auch die Mitarbeiter der Pfalz-Flugzeugwerke in Speyer waren mit einem millionenschweren Auftrag am Bau des Großraumflugzeugs beteiligt.Bild 13 von 36 Flugzeug im Bauch: So genannte Dreamlifter beförderten Dreamliner-Teile von Fertigungsort zu Fertigungsort.Bild 14 von 36 Der Boeing Dreamlifter wurde extra für den Transport von Flugzeugteilen konstruiert und fasst rund 1.900 Kubikmeter Fracht.Bild 15 von 36 Was hier aussieht wie ein lahmer Vogel, kann mit einer Reihe von technischen Neuerungen aufwarten.Bild 16 von 36 Seit 2004 haben Boeing-Mitarbeiter an der Maschine gebaut, gewerkelt und entwickelt.Bild 17 von 36 Der Dreamliner ist das erste Verkehrsflugzeug, das nicht überwiegend aus Metall, sondern aus Kohlefaser-Verbundbauteilen besteht.Bild 18 von 36 Laut Boeing können mit den zweistrahligen 787-Maschinen dank Leichtbauweise, innovativer Aerodynamik und besonders sparsamen Triebwerken 20 Prozent Treibstoff eingespart werden. Die Treibhausgasemissionen verringern sich entsprechend.Bild 19 von 36 Auf der Boeing-Website geben Konstrukteure und Designer begeistert Auskunft. "Wenn ich über mir am Himmel eine 787 fliegen sehe, werde ich stolz sein, einen kleinen Teil dazu beigetragen zu haben," erklärt 787-Chefingenieur Tom Cogan bescheiden.Bild 20 von 36 Die Kohlefaser-Konstruktion erlaubt laut Cogan nicht nur größere Fenster, sondern erleichtert auch die Serienfertigung und die Herstellung von Ersatzteilen.Bild 21 von 36 Die Kohlefaser-Verbundbaustoffe lassen sich außerdem flexibel formen und handhaben.Bild 22 von 36 Die neue Turbinentechnik setzt auf Elektrik und arbeitet leiser und energieeffizienter als herkömmliche Lufthochdrucksysteme, informiert der Ingenieur Tim Peterson im Boeing-Video.Bild 23 von 36 Das Boarding des Dreamliners gleiche einem "Schritt in einen offenen Raum und tiefe Ruhe", schwärmt die weibliche Stimme im Werbefilm. Designer und Raumausstatter waren bemüht, ein neuartiges Ambiente in luftiger Höhe zu kreieren.Bild 24 von 36 Der Dreamliner werde seinen Fluggästen ein "architektonisches Willkommen" bieten, heißt es im Video.Bild 25 von 36 "Jeder Sitz ist ein Fenstersitz", wirbt Boeing für die großen Fenster und den Komfort an Bord. Statt Fensterblenden zum Herunterziehen lässt sich das Glas der Fenster elektronisch verdunkeln.Bild 26 von 36 Ein Lichtsystem an Bord kann unterschiedliche Tageslichtzustände simulieren. Die Beleuchtungstechnologie soll Passagieren über die Zeitzonen hinweghelfen.Bild 27 von 36 Im Cockpit werden auch Piloten in naher Zukunft mit neuen, bedienungsfreundlichen Steuersystemen überrascht.Bild 28 von 36 Der Dreamliner hat eine Reichweite von maximal 12.500 Kilometern und dürfte demnach vor allem auf Fernstrecken zum Einsatz kommen.Bild 29 von 36 Die Boeing 787-Familie besteht aus drei Modellen: 787-8 ist für 210 bis 250 Passagiere und Routen zwischen 14.200 und 15.200 Kilometern ausgelegt. Die 787-9 fliegt 250 bis 290 Passagiere bis zu 15.750 Kilometer weit.Bild 30 von 36 Der Dreamliner 787-3 kann 290 bis 330 Passagiere bis zu 5.650 Kilometer weit befördern.Bild 31 von 36 Der Erfolg der Boeing 787-Familie steht für die Rückkehr des Flugzeugbauers zum geschäftlichen Erfolg.Bild 32 von 36 Für den A350 von Airbus gab es im Sommer 2007 erst gut 100 Festbestellungen. Außerdem soll der europäische Konkurrent erst in fünf Jahren ausgeliefert werden (Stand: Juli 2007).Bild 33 von 36 Die erste Auslieferung des Dreamliners an einen Kunden - die japanische All Nippon Airways Co. - war ursprünglich für Mai 2008 angesetzt.Bild 34 von 36 Bis zur tatsächlichen Auslieferung kann sich die japanische Fluggesellschaft online auf das Flugerlebnis der Zukunft vorbereiten und der sanften Stimme im Boeing-Werbefilm lauschen: "Lehnen Sie sich zurück, entspannen Sie sich und bereiten Sie sich vor auf die Zukunft der Luftfahrt."Bild 35 von 36 Aller Begeisterung zum Trotz: Kerosinausstoß, Schlafmasken, Flugangst, Spucktüten, Ohrendruck und der Blutstau in den Beinen werden sich auch mit der Ankunft des Dreamliners nicht in Luft auflösen. (Alle Bilder AP, dpa und Boeing-Videoclips)Bild 36 von 36